KAPITEL IKAPITEL IIKAPITEL IIIKAPITEL IVKAPITEL VLinks

KAPITEL IV <<< zurück                                                       vor >>> KAPITEL VI

K A P I T E L   V

Fortsetzung mit Vergleichsfunden in Formenübereinstimmung / Continuation with comparison of shape and form identity.

Auf der Suche nach einem Konzept hinter dieser Fundpalette aus gestalteten Findlingen und identischen Kleinskulpturen ist die "Werkzeuginterpretation" limitiert und die Schematisierung bestimmter Formenbestände überwiegt in dem Maße, dass man über den Symbolcharakter hinaus der  Frage nach einer Bilderschrift und damit  Ur-Bildern durch  lineare Veränderung oder nur einer Akzentuierung , sehr viel  näher kommt. Eine Schrift  mit linearen Zügen wie wir sie kennen,  ist schwerlich  mit der steinzeitlichen Stufe zu vereinbaren, denn für diese Zeit wären nur ausgeprägte  Bilder zu erwarten. Diese Typen liegen hier nun vor.  So werden  eigene  Versuche gewagt, einzelnen Typen nicht nach KUNSTSINNIGKEIT sondern eher dem Gegenteil dessen zuzuordnen. Damit ist  dem menschlichen Abstraktionsvermögen gerecht geworden.  Eine in Stein "festgeschriebene" Regelmäßigkeit mit alten  Schriftzeichen zu vergleichen,halte ich in diesem Fall  für  legitim,  von einer Qualifikation dazu, entlässt mich der Umstand, das es dem Betrachter wohl nicht entgehen kann, dass uns einige Formen noch heute wohl  bekannt sind. Dazu zähle ich: HERZFORMEN, PFEILSPITZEN, FUSS oder SCHUHFORMEN, KOPFDARSTELLUNGEN, OHREN, AUGEN; ARME; HÄNDE UND HAUSFORMEN  neben anderen wie AXT, FISCHFORMEN, BOOTE,  BLATT-  BERG- und PFLANZEN-FORMEN . Bereits vorgestellt sind geometrische Formen, auch  diese lassen sich in vielen alten bekannten Bilderschriften, als ägyptischen Deutzeichen, noch heute wiederfinden. Bei meinen Versuchen des Vergleichens stütze ich mich auf das Bildwerk "Die Geschichte der Schrift" VOM FELSBILD  ZUM ALPHABET; Kàroly Földes-Papp,1987 erschienen im Belser Verlag. Die wohl bekanntesten Hieroglyphen-Typen sind die aus Ägypten, aber auch kretische, sumerische und hethitische Glyphen sind in diesem Zusammenhang interessant, da die Herz- und Ohrformen Bestandteil der sumerischen Bilderfolge sind. Letztere bestehen aus 2 kleineren Dreieckformen, nebeneinanderstehend auf einem Stab, zwar nicht auf Abb. 1gezeigt, werden jedoch auf dieser Seite ganz unterschiedliche Dreieckgrundformen nochmals zum Thema gemacht.

Abb. Nr. 1

Summarising the above text: In search for a concept behind those shaped boulders and identical art-like productions (portable art objects)  "tool interpretation" alone is obviously limited and the existance of a schematized form outweighs any measure of a mere symbolic meaning leading more towards questions concerning  pictographic writings or simply Ur-pictures.Such objects came  to light here and are determinable through the studies of the ancient Egyptian writings like the hieroglyphs and others. Some of their  "symbolic meaning" we  recognize at once, being still obvious to us like the heart-symbol, spear points, foot and shoe forms, human and animal head depictions. But also hands, arms , ears and eyes we find among more useful objects like boats, cleavers or simply forms of trees, hills, plants, houses or their abstract linear shapes, as well  as  water and fish, all imprinted on the  durable "information recorder" -s t o n e -.Reference book is here the "History of writing. FROM THE CAVE-PAINTINGS to the ALPHABET" by Kàroly Földes -Papp. BELSER VERLAG 1987. Already introduced are geometric forms here on this web site and there will be shown Egyptian, Minoan, Sumerian and other "glyphs", meaning carvings. Heart forms are components of the sumerian hieroglyphs their occourance will be shown on this page, as well as examples of triangular shapes being the abstact version of ears in the Sumerian picture sequence, the latters are composed  of 2 triangular shapes sitting next to each other on a  small rod. 

Dachzeichenformen oder deren lineare  Annäherungsformen/ Tectiform and linear shape approximation

Foto 1

Foto 2

Foto 3

Foto 4

Foto 5

Foto 5a

Foto 5b

Fotos 1 bis Nr. 5b sind  lineare Vorformen, die ich dem späteren und inzwischen bekannten Dachzeichen  als Vorläuferformen zurechnen will, siehe dazu weitere Beispiele im Kapitel III. Erstaunlich ist, diese Grundform schon in  sehr alten Beständen ( Foto 5) vorzufinden und bereits dort die verkürzten Zeichen wie Tierkopf und andere Kopf-oder Gesichtsabstraktion oft auch nur ganz  verschlüsselt angebracht, "lesen" zu können./ Photos 1 to Nr. 5b represent early shapes of the roof-top or tectiform, a symbolic sign already shown in chapter III.  but photo Nr. 5 carries here a head-or face-symbol as well as  an animals head. The fact that this  assemblage of identical shapes however not  identical size, was found at the same site strengthened my assertion.

Weitere Formenübereinstimmungen/ More similar shapes

Foto 6

Zweiseitige Betrachtung von Objekt Foto 6 und Nr.6a

Foto 6a

Foto 6b

Foto 6c

Foto 6d

Foto 6d

Die Formengruppe Foto Nr. 6 bis Nr. 6d zeigt auf, dass auch dieser typologische Bestandteil des Gesamtinventares eine standardisierte Form belegt. Bei dem Objekt Nr. 6d ist die  Spitze  einer "Gesichtsdarstellung" ähnlich, wie sie bereits in Kapitel IV bei einigen Funden herausgestellt wurde. Damit hat  dieses "Profilgesicht"  bereits einen Symbol-Charakter für diese Fundstelle, wie  an der nächsten großen Feuersteinskulptur - einer Gestalt in "hockender Pose" -nachvollziehbar  wird.

Vollfigurengruppe/  Group of full size figurines

Foto 6f  Eine  Vollfigur aus Flint, wie sie bislang in anderen Inventaren von Prof. Matthes in "Eiszeitkunst im Nordseeraum"   nicht vorgestellt sind.. In dieser Veröffentlichung hat er bewußt keine Figuren beinhaltet, womit nicht gesagt werden soll,  dass derartiges Material sich nicht in seinem Seminar befunden haben  wird..Auf  dieser hockenden Figur vom Fundplatz Groß-Pampau, Nord-Deutschland sind Mehrfach-Bilder  erkannt, die ebenfalls ausdeutbar werden, wie die "Tierfigur" auf dem Haupt. Der darunter liegende weiße Fleck (klein und kreisrund)  ist das  Auge des Profilgesichtes. Das Stück hat keine Standfläche, kann also  nicht selbständig stehen. Auffallend ist das runde Loch linksseitig und damit könnte es im Freien oder in Steinkammern aufgehängt worden sein. Die hockende Pose erinnert an die frühesten "Schreiberdarstellungen" aus Sumer und Ägypten, aber auch an einfache ägyptische Deutzeichen für "Frauen". Dazu eine kleine Figur, ebenfalls aus Feuerstein mit noch mehr Ähnlichkeit zum "Deutzeichen Frauen".

Foto Nr. 6g

Diese sitzende Figur hält ein Kind im Arm, will man neben der Umrisslinienführung auch die weißen Flecken als "Deutzeichen", einbeziehen. Auch hierzu findet sich ein Zeichen unter den ägyptischen Hieroglyphen gedeutet als "Amme". A seated person holding a child in her arms is also a determinative of "people" in the Egyptians magic Hieroglyphs used to determine words like rnn (pronounced renen) meaning " to nurse".

Foto 6h

Foto 6h Einer Porzellanfigurine ähnlich, ist die Mittellinie zugleich auch Trennungslinie dieser Doppel-Figur. Linksseitig ist eine angebrachte Kerbe im oberen Bereich, der ein Gesichtsandeutung beinhaltet, welche aber nur wieder bei einer weiteren Drehung der Figur ersichtlich ist. Der Eindruck eines zweiten Gesichtes rechtsseitig ist mit bloßem Auge nicht erkennbar gewesen, erst die Aufnahme brachte diesen Eindruck hervor. Durch eine Kopfbedeckung wie auf Foto Nr. 7e herausgestellt, ist eine  Interpretation erst  ermöglicht.

Foto 6 i /  A bone- china like double figurine. The carving on the left is here to be viewed only  when the figurine is slightly twisted. The 2nd face to the right is not at all visible with the bare eye. It was the photo bringing this to light, wearing a head-dress here similar to the figure on photo nr. 7e

Foto Nr. 7     Eine größere Vollfigur welche selbständig steht und durch die schwarz/gelbe Zeichnung viele extra Elemente um die gesamte Figur verteilt, trägt.Die Gesamtform ist der von Foto 6g trotz Grössenun-terscheidung sehr ähnlich./A similar shape like object photo 6g regardless of different size. The black/yellow appearance  shows extra elements all around. 

Foto 7a

Auf diesem Sedimentgestein wird durch das Herausarbeiten zweier Gesichtsteile ein "Paviangesicht" deutlich, bei dem das zweite Gesicht linksseitig nur eine Augendarstellung hat aber eine lange herausgestellte Nase mit kleinem Mund, wie bereits auf den anderen Kapiteln unter "Masken"  vorgestellt. /A sculpture in sediment stone carved shows 2 faces, one of a "baboon" and the second one of a human face with one eye only of the left side of the nose and a very samll mouth. This theme was indroduced in chapter one under the subject  matter "masks".

Foto 7a

Affentypologie zugehörig, sitzende Typen.Das Objekt ist halbiert. Siehe auch Aufnahme Nr. 7b, gleiches Stück links./ Example of the ape-typology here sitting position, below same interpretation but different flint-objects, compare figure one 7b.

Foto 7b

Kleinere Objekte mit Merkmalzugehörigkeiten. Interpretation: als "sitzende Affen."/ Alignment of so called "sitting apes", compare next photo. Vignette aus dem "Papyrus der Amunpriester" Louvre Paris


Quelle: KNAUR -KULTURGESCHICHTE "Das Ägyptische Totenbuch" by Albert Champdor 1977

Foto Nr.7c   Eine bauchige Figur aus Sediment-lGestein.Das Grössenformat ist vergleichbar zu den anderen vorgestellten Figuren, aber mehr noch ist hier eine Profilgesichts-andeutung  zu entnehmen, die der Figur Nr. 6f ähnelt, damit  eine Zusammengehörigkeit innerhalb dieses Fund-platzes belegt./ A more belly-shaped figure in sediment rock. Size is comparable to the other figures introduced here. However this figure resembles facial features in profile like shown on several objects of this chapter, thus attesting here a site connection.

Foto 7d

"Bei einer  Segmentierung anderer  bauchige Figuren, (Foto 7) ergibt diese Aufspaltung  fast faustkeilartige Formenbestände, jedoch" fehlen" hier nun wieder die Abnutzungsspuren und die linksseitige Gesichtsandeutung ist  den bereits schon gezeigten "Profilgesichtern" zuzuordnen. / The belly-shaped figurine is now repeated  here in flint stone.It is a slim version or form of the "belly-shaped" originalfrom photo nr. 7, arrived at during segmentation. This form is also  often "mistaken" for  "handaxes". Use wear traces are absent again and facial attributions are added. Compare this with other  profiles shown.

Foto 7e

Diese "Kopf-Glyphe" sichert die Richtigkeit der erkannten Profilgesichter im Inventar auch für die Feuersteinausführungen ab. Head-Glyphe secures the interpretation of faces in profile even for the flint stone objects of this assemblage. 


Foto 7f           Büste eines Mischwesens in Granit. Bust sculpture of a polymorph depiction .Granit

Foto objeckt wie  7f  but smaller and in  Flint

Foto 7f zeigt das gleiche Motiv gestaltet in Feuerstein hier aber mit mehr anthropomorphen Elementen. / photo 7f shows the same motif here with more anthropomorph characteristics. Material: flint


Foto 7 g   Vollfigur ,jedoch in einer flachen, plattenartigen Ausführung, die ein Kleidungsstück trägt.Als Kutte mit Kopfbedeckung eine der ungegwöhnlichsten Darstellungen.Erweitert man diesen Eindruck in eine lineare, abstrakte Umrissform,  erhalten  formenidentische Stücke eine Zuordnung und  können damit auch später im kulturellen Zusammenhang gesehen zu Schriftzeichen "aufsteigen".// A slap stone piece representing a full size figure wearing a cowl or frock with a hood. It is a most unusual figuration so far found. Extending however the silhouette into a linear abstract shape, many of the otherwise undecoded cone-shaped objects could carry a  symbolically meaning and within their cultural connection have good chance to even qualify for a "letter character". Photo 7h

Foto 7h

Foto 7i

Foto 7i Rückseite backview

Bei Drehung dieses "Kegels" erscheint auf der Rückseite die hier sogenannte  Affenkopf- oder Paviankopf-Glyphe,ein "Zeichen mit Schriftcharakter" wegen der auf das Elementarste reduzierten Bildgestaltung .Beispiele liefern in  naturalistischen Wiedergaben, die bereits in Kapitel I vorgestellten  Affentypen. / This cone shaped object carries on  the back part the head of a baboon. Reduced to his  basic elements it appears to show "letter-character", but  examples of more naturalistical ape depictions is shown in chapter I.

Foto 7j

 Der hier linksseitige ausgewiesene  "Formenstand" wird unter den Rautenformen vorgestellt./ The object on the left resembels a shape-typology introduced here under the diamond shapes.

Foto 8

Foto 9

Foto 10

Foto 10a

Aus den gezeigten "Kegelformen" entwickelten sich "Pfeilspitzenformen", siehe  vorangestellte Fotos bis hin zu Foto 11 rechtes Objekt.Deren Typen sind bekannt geworden unter der AHRENSBURGER KULTUR UND FEDERMESSER GRUPPE, offiziell  datiert  8000. -10.000 Jahre.  The cone-shaped forms found here seemed to take developement into the shape I will now  call "arrow-head form." While the object on photo nr. 8 is more a cone type,  it seems  the rest of the more "slim" forms can be considered  "tool-types".  On photo 11 the object to the right is identical in form to the larger object on photo nr. 10., to be known locally here  under the AHRENSBURGER CULTURE or FEDERMESSER-GROUP officially dated 8000 - 10 000 years old.See also chapter IV  typology-information sheet  Abb. 1

Foto 11

Die kleineren Typen sind  ebenfalls sehr interessant,  denn das linke Objekt zeigt auf einem typologischen Bestandteil der Formen auch  einen "Pavian-Kopf". Wahrscheinlich als  "Schriftzeichensymbol" zuzuordnen, war doch in der ägyptischen Religion der "Affengott" THOTH gleichzeitig Lehrer und  der "Erfinder der Schrift". /The smaller types  are of interest as well . The left object  of the arrow-head-symbols carries a typical baboon "head" and could well be associated with the Egyptians`s ape-god THOTH supposedly a teacher  and inventor of writing

.Foto 11a

Foto 11 und 11a zeigen mittig liegend Rautenformen an. Foto 11 ist ohne bildhafte Elemente jedoch hat das Stück von 11a fast gesichthafte Elemente, die später bei anderen Rautenformen nochmals als  herausragend erkennbar  sind.

Foto 12

Basic shape similarities, some  with figurativ meaning. Formenübereinstimmung, davon einige mit  mehr  bildhaften Inhaltsangaben.

Foto Nr.13

Foto 14

Wie ein "Lanzenkopf" geformt ist das schwarze Stück in seiner Gesamtgestaltung hier in diese Formen-Typologie einbezogen worden. Entdeckt am Strand  von der Insel LANZAROTE, Spanien wurde er vor Ort von Experten als "unbekannte Formengruppe" dort  nicht zugeordnet. Das Stück rechts ist aus der Kiesgrube Gross-Pampau, Norddeutschland und damit ist dieser symbolische "Pfeil" als solcher abgesichert.Die Objekte sind unterschiedlich in ihrer Stärke./Left: black,  "spear-head shaped object" is not a flat type and   was found at the beach  of LANZAROTE Island. When presented to a local museum there the  pattern of such objects was unknown. Right: A find from the gravel pit Gross-Pampau is seen here more like a symbolic arrow-or spear -head and this interpretation is now secured by the find from the spanish Island.

KRETISCHE  HIEROGLYPHEN

Die lange Vorgeschichte einer "Bildkunst" erscheint vielen Forschern zwar unbedingt als wesentlich zur Herausbildung einer Lautschrift mit  Buchstabenzeichen, doch wo sind ihre Anfänge und wann genau haben die Hieroglyphen deren  Bildcharakter aufgehoben? Hieroglyphen, die  ohne ihren Lautwert zu kennen, nicht verstanden werden können.? Von der ägyptischen Hieroglyphenschrift habe ich unter Abb.I  dieses Kapitels dem Betrachter einen kleinen Eindruck vermittelt. Die kretischen Hieroglyphen gelten als vollkommen verlautlichte Linearschriften aus Bildern der Hieroglyphenschrift, die ihrerseits aus einer reinen Bilderschrift  entstanden war.Vergl. dazu s.49 "Vom Felsbild zum Alphabet." Diese Bilderschrift "belegt" aus meinem Fundinventar den Axt-Fund aus meiner "Sekundarfundstelle", Pfeilspitzenartige Geräte, Hauszeichen und Bootzeichen, sowie Fischkopfzeichen, Katzenkopfdarstellungen und Blüten- oder Pflanzenstengel, der auf einer Kopf-Glyphe eingeritzt ist. Das Foto  wird unter Kapitel III Foto Nr. 20 bereits gezeigt, siehe dazu nochmals Abb. 2 und 2a


Abbildung 2 

Abb 2 oben links "Augen-Symbolik

Dieser große "Basalt-Findling" hatte rechtsseitig eine Profilandeutung mit einem sehr groß herausgestellten Auge, eingefaßt in weißen Gesteinsadern, dabei öffneten sich diese weißen Linien zu einer schwach angedeuteten Umrisslinie einer Vogelgestalt./ Basalt-Boulder with a face in profile to the right. The "face" was enhanced by a large "eye"  framed by white lines opening up into the shape of a bird silhouette. 

Abb. 2a    Pflanzen-oder Blüte mit Stengel

Plant and stem, back side shows a large X while this picture stands for letter Y

 Abbildung 2b       Eine Abbildung eines Segelbootes auf einem mittelgrossen Findling, der leider verlorengegangen ist/.A "sailing vessel" depicted on a large boulder. The "eye" hieroglyph can be made out on the main sail, or perhaps the "sun-symbol" is to be the better interpretation, since this sail is called "sun sail" ? Unfortunately the stone got lost in the gravel pit during  rescue attempts. .  Buchstabe  "T"/   Letter "T"

Abb. 2c    

Fischkopfdarstellung siehe Lautwert  U für dieses Schriftzeichen/ A fish-head, standing for the letter U.

Weitere anschauliche Darstellungen von Fischköpfen auf dieser Webseite unter Kapitel IX, Expertise ARSEN FARADZHEV, PhD, Moskau./ More Examples of fish head depictions please compare under chapter IX of this website under Expertise Arsen Faradzhev, PhD, Moskau.

Analogien zum Thema "Fischköpfe" auch auf www.hekoverlag.de unter Nr. 22, bei Kurt Kocher und Altsteinzeitliche Werkplätze in BATTENBERG, PFALZ;  Deutschland./ For more" fish-head representätions" see www.hekoverlag.de under item number 22 by Kurt Kocher and Old-Stone-Age site at BATTENBERG, PFALZ, Germany.


Abb. 2c Katzenkopfdarstellungen sind  unter Kapitel I  und IV  zu betrachten. Catlike heads are to be found under Chapter I and Chapter IV


Abb. 2d

Tectiform symbol standing for the letter  S/ DACHZEICHEN-SYMBOL; LINEAR STEHT FÜR DEN BUCHSTABEN " S " für engl. sacred site! - a locality of particular religious or spiritual significance, infused with the "creative force" of the ancestral being,who created that element in the landscape.

Abb. 2e Hauszei-chen

Abb.2f

Foto 15  "Dachzei-chenform" Roof-top-sign or Tectiform.

Foto Nr. 16 Diese Formen mit geringfügigen Abweichweichungen sind mit "HAUSFORMEN" vergleichbar, neben dem bereits vorgestellten "DACHZEICHEN", dessen "Giebel" flacher und mehr in die Breite verlaufend gesehen werden kann. Anderere Abstraktionen münden in Rauten,Kegel und Dreieckformen, siehe dazu auch die folgenden Fotos. Als Grundform für ein lineares Schrift-zeichen findet man die Hausform unter den kretischen Hieroglyphenzeichen, wie auf Abb. 2 gezeigt.

Roof-top-shapes showing more  or less identical form and refer to the overall shape of the "tectiform" known in painting from the French caves and the here in chapter III introduced find. Shape variations in length and width allow basic shaping of triangular and diamond forms. The "house shape " found entry in the Minoan Hieroglyphes.

"Die STEELE DES ANI  aus der 19. Dynastie (1250 v. Chr.) zeigt den Verstorbenen mit einer Lotosblüte vor seinem Opfertisch. Über ihm die Barke des Sonnengottes Re.  Quelle;HA 11 May 2002                                             Foto Nr. 16a



RAUTENFORMEN/ DIAMOND SHAPES 

Foto 17

Foto 17a

Foto 17b

Rautenform in Menhir-Grösse/ Diamond-shape in menhir-size, Gross-Pampau

Foto 18

 Beide Stücke sind in Form und Grösse identisch. Erkennbare Gesichtsdarstellungen auf dem Feuersteinfund, wie die  eines linksseitigen  Auges, sind auch auf dem andereren Stück eingraviert (nur am Original zu erkennen).Nase, Mund und Kinn wurden auf beiden Steinen über die rechte Kante gelegt.Ein perfektes "Paar", die einen Kopiervorgang  aus so alten Zeiten belegt. Welche  Zeitabläufe können hierdurch überbrückt worden sein? / Identical size and form indicate facial features on both objects. The flint stone shows a shaped eye on the  left part  and a similar carving can be viewed on the other object  when studying the original. More facial features like a mouth, nose  and chin are shaped on the right side of the objects. A perfect "pair" demonstrating "copying" of themes   in ancient time thus allowing to  bridging large stretches of time?  

Foto 19

Foto 20 

Feuerstein-Objekte mit Spuren von "Nacharbeit" auf deren Rückseite, doch  besser hier durch "Fühlen" als durch  "Sehen" zu begreifen.(Original Einsichtnahm Auch die sumerischen Schriftzeichen (vor der Keilformung) wurden um 90° gedreht wie viele dieser Bildersteine, die hier vorgestellt werden.Vergl.dazu einen kleinen Auszug der  Entwicklung einiger mesopotamischen Schriftzeich, unten. 

Abb. 3

Abb. 3a

Halbierte Kugelformen aus kristallinem Gestein, eine mesopotamischer "Glyphe", meaning "hillside"?Unter den ägyptischen Glyphen wird dieses Zeichen  unter T wie  "tomb" ausgesprochen (pronounced t) und bedeuted  dort  Brotlaib ( aloaf of bread)

Unterseite

Eine stilisierte Vogelkopf-Glyphe mit einer "Gans" im Vordergrund, die ihren Kopf zurück wendet. Ein perfektes "Suchbild".Vergleiche dazu aus den meso-potamischen Schrift-zeichen die Vogel-Hieroglyphe. Hier hilft die Drehung des Schriftzeichens kaum, um den wahren Gehalt der Skulptur zu erfassen, dennoch die Vogeldarstellung mit dem gewendeten Hals läßt diesen Zusammenhang mit  der Drehung generell noch erkennen.Abb.3b

Abb. 3c

Abb. 3d

Kopf-Glyphen mit Halsandeutungen sind bereits in den vorangestellten einzelnen Kapiteln schon gezeigt, jedoch ist das Spektrum weitaus umfangreicher. Als typologischer Bestand ist eine Glyphe von LANZAROTE , Spn.ebenfalls erfasst und wird ergänzend auf der Fotomontage von Abbildung Nr. 3e gezeigt. Eine vor Ort Aufnahme mit ORTSANGABE  über die Buchstaben FRB (siehe auch unten rechts am Stuhlbein)/.

Abb.3e

Abb. 3e is a surface find from LANZAROTE, Spn.and represents the headglyph like shown on the Abb. Nr. 3.The picture was taken directly on the island indicated by the letter FRB on the right leg of the white chair.

Abb. 3f

Eine Tierkopf-Glyphe mit Hörnerandeutung ähnlich des ursprünglich piktographischen Zeichens des "Ochsen" vor der Keilformung, siehe dazu  nun  auch die sumerischen Bildzeichen, unter  Abb. 4                         

Abb. Nr. 4 "Sumerische Bilderzeichen" , einen weiteren Überblick gibt die Abb. Nr. 5 über die naturgetreuen Bildzeichen  unterschiedlicher Völkergruppen.Solche Bilder meinen was sie darstellen. Wie man unschwer schnell erkennen kann, ähneln sich manche Bildzeichen, aber man schließt hier einen genetischen Zusammenhang völlig aus, wie man am Beispiel der altchinesischen Schrift und der ägyptischenSchrift feststellen kann./     Abb. Nr. 4 "Sumerian Pictures"!                    Abb. Nr. 5  will give more details about the naturalistic petroglyphs found within different nations. Such pictures demontrate clearly what they mean and how they have to be understood. Soon one will recognize signs with similarity, however a general genetic connection is refused by scholars in this field comparing the Old Chinese with the  Egyptians writings.                                             Für einen Zusammenhang der Groß-Pampau Bilderzeichen stehen die Fußabbildungen, wie schon am Anfang dieser Dokumentation durch Fotos von Findlingen  belegt wurde. Mit den kleineren Fundobjekten möchte ich diese Symbolform als  Schriftzeichen verstanden wissen, obwohl die Forschung  behauptet, schon vor rund 26.000 Jahren habe  der Mensch begonnen , Schuhe zu tragen.ERIK TRINKAUS  US -Anthropologe veröffentlichte diese Studie im "Journal of Archaeological Science." Dies sei festzustellen an Hand von Knochenbildung. Damit hätten diese Funde eben hier auch Schuhleisten-Charakter?   / Shoe or feet representations this is here the question about the GROSS-PAMPAU find assemblage. Preference is here to symbolic meaning more into the direction to hieroglyphs but US-Anthropologe ERIK TRINKHAUS  published his studies in the "Journal of Archeological Science" claiming, that already 26.000 years ago man had begun to wear shoes. This he was able to detect on some bone structures he had investigated. 

Abb. 4

Abb. 4a

Abb.4b

Abb. 4c

Kinderfuß-Formen Abb 4c. Unten ein "Schuhleisten" zur Herstellung von Erwachsenen -Filzstiefeln? Abb. 4d

Abb. 4d


 LINEARE DREIECK-GRUNDFORMEN,  BEKANNTE FORM AUS DEM  " WERKZEUGKASTEN des  NEANDERTALERS" (Foto 21) MIT ÜBERGÄNGEN ZUR HERZFORM EINEM SUMERISCHEN HIEROGLYPHEN-SCHRIFTZEICHEN

Triangular shapes often associated with "Neandertal man tools" (see next photo) are shown  here as well in connection with this  basic linear shape of the well known heart-shape,  a  sign of the sumerian hieroglyphs.(photo 21) 

Foto 21

Foto 21a

Foto 22

Dieses Dreieck scheint eine portable Nachbildung eines großen  Findlings zu sein. Vergleiche dazu die mikrolithische Ausführung in kristallinem Gestein. This triangular shape "portable stone" seems to be a replica of a larger stationed menhir. Compare the microlithic example in  different rock material.

Foto 23

Foto 24

Langes Dreieickstück aus quarzitischem Sandstein enthält  durch Anritzen eine Möglichkeit daraus mehrer Dreiecke herzustellen - Segmentierung - Vergleiche dazu nun die bereits vorangestellte Fotoserie. / Long quartzite object offers the possibility for several triangular shapes to be segmented

Foto 25

Foto 25a

Foto 26

Foto 26a

Fotos Nr. 21 bis 26a sind Bilderträger mit unterschiedlichen Motivpaletten, doch mit gemeinsamer Grundform des Dreiecks. Fotos 25 hat eine identische Grundform zu Foto Nr. 6 dieses Kapitels. Die leichte Drehung ist bedingt durch eine Figürlichkeit in Form eines Tierkopfes, die dem Gesamtobjekt einen Stempelcharakater aufzwingt. Siehe Foto 25a. Als Gegenstück dazu eine weitere Form eines Dreiecks, welches  bei einer  weiteren Drehung des Objektes eine"erscheinende" HERZ-FORM aufweist,  die durch weitere Beispielfunde untermauert wird.. Photos 21  to 26a are picture- carrier with different motifs however identical triangle shape. Photo 25 shape  can be compared to photo nr. 6 shown at the beginning of this chapter. The slightly twisted presentation is due to the a figurative "handle" styled into  an animals head, giving  here  the impression of a  stamper function.For more forms or  triangle shapes compare a smaller object leading into the heart shape.More  examples of this age old symbol will be  shown.

 

Herzformen / heart shape design in stone

Foto 27

Ein längst vergessenes altes Foto von irgendwo her, hat einen Stein im Visier, aus den verschiedensten Steinsetzungen in der Bretagne. Ob aus der geometrischen Ordnung der Steinallee von "le ménec" oder von dem französischen Städtchen CARNAC ist hier nicht mehr bekannt. Dennoch soll dieser Stein hinüberleiten zu den "Herzformen", noch heute ein immer beliebtes Symbolzeichen. Die Aufnahme selbst ist den Betrachtern hoffentlich nicht zu "schlecht" im technischen Sinne, doch scheint ein großer fast rund wirkender Kopf mit Gesichtsandeutungen seine Aussage ganz generell noch jetzt zu beleben?/ An expressive Menhir from Carnac or the stone-alleys from "le ménec", the origin of this photo remains in the dark, but will guide the viewer to the most popular symbol still known to us, the heart-shape design. The impression springing from this photo is a large " face" in the centre. 

Foto 28

Eine Symbolform aus der Steinzeit, sicherlich mit wechselnden inhaltlichen Aussagewerten, aber dennoch mit starker "Lebendigkeit", es taucht bereits in den sumerischen Schriftzeichen auf. Auch hier werden sie als solche gesehen und zugeordnet. Die Definition  aus der "Werkzeugpalette" hierin nun  "Flügelschaber" sehen zu wollen, ist wenig überzeugend.

Abb. 5 Bei bildhaftem Ursprung wird inzwischen ebenso die kretisch/-minoische Entwicklung der Schrift, als HIERO-GLYPHEN -bezeichnet. Es ist zu ver-muten, das aus ihnen auch die -hethitische - Hieroglyphen-schrift ent-stand

Foto 29

Fotos 29/u. 29a sind handliche  Groß-Pampau-Funde/ Heart shaped  portable finds from the gravel pit GROß-PAMPAU

Foto 29a

 Zusammenstellung nach unterschiedlicher Gesteinsauswahl; Das ganz links außen stehende Stück ist aus Feuerstein. Presentation of different stone material, the one on the left is flint.

Foto 30

Zusammenstellung nach Örtlichkeiten. Eisensandstein-Objekt links: Gr. PAMPAU,  mittig ein BEEGDENFUND, NL., neben einem weiteren Fundstück ebenfalls aus Gr. PAMPAU / Presentation of locally different objects. The one in the middle is from the netherland site,  left is iron sandstone, right quazite material all from Groß-Pampau site.

Foto 31

Herzformenbestand auch auf der Insel LANZAROTE;, Sp.Eine sehr ausgewogene Formgebung zeichnet dieses Stück aus, dennoch ist sie der Grundform eines Drei-eckes annähernd und erklärt hiermit den nicht mehr naturalistischen Zusammenhang zur menschlichen Herzform. Ein außerordentlicher Symbolgehalt, den man kaum mehr seinem Original-Ursprung zuordnen kann? Weitere Formen aus Eisensandstein./Heart shapes even on the island of LANZAROTE, carrying within this form a triangularity, different to the human heart shape. A very symbolical form, leaving its original meaning wide open. More shapes  in iron-sandstone, see pictures below.

Foto 32

Bereits unter den Hauszeichen und den Herzformen zeigt sicht diese Materialverwendung.

Foto 33

Der Seeigel ist im Kapitel III vorgestellt und soll lediglich das Muster im Gestein verstärken. Die Form des Rechtecks ist der von neolithischen geschliffenen Beilen  ähnlich, jedoch ist hier die Unterseite des Stückes nicht geritzt.Unter den ägyptischen HIEROGLYPHEN  findet man diese Form unter dem Begriff: Matte, hier  zeigt sich dann also eine dekorierte "Matte" mit eingeritztem Muster?  / The sea urchin chosen here is to underline the carved design on the object, carrying the overall shape of a neolithic polished axe.The back side has no "design" and under the egyptian hieroglyphs one finds a linear shape like this object, called there a mat, written like the letter P

Foto 34

Nach Ägyptischen Hieroglyphen stellt diese Form den Sprachlaut "Qu" oder den geschriebenen Buchstaben "K" da./ This form represents " a hill side, like the spoken "QU" as in ´quick´ written phonetically as  k.

Foto 35

Foto 36

Foto 36a

Eisensandsteinschalen mit "Deckelstein aus Granit"

Foto 37

Foto 38

Material  Feuerstein und Quarzit. Näpfchensteine oder Schalensteine.Ihr Sinn und Zweck liegt nach wie vor im Dunkeln, obwohl sich die ganze Macht der wissenschaftlichen Eliteforschung darauf konzentriert. Man erhofft sich durch ihre Erfassung an Findlingen oder an Felswänden der Datierungsfrage näher zu kommen, leider mit dem Nachteil, daß wieder  die mobilen Kleinkunstwerke, wie früher schon geschehen,  in ihrer Erforschung mit notwendiger  globaler Eingliederung, hinten an gestellt werden.  Zum Ausgleich für die  interessierte Öffentlichkeit , hat diese Website ihre Funktion bereits demonstriert und eine breite Bevölkerungsschicht   informiert./ Purpose and function of these items remain still in the dark, even after the paradigm shift of the scientific world towards this rock phenomenon, hoping that the studies of these cupules  found in great number on rocks and cave walls might bring dating assistance? The unfortunate side effect is that the portable art found in this area will again be pushed aside  in a general research here and a global research integration.However to the "interested public" this website demonstrated already  its informative character.

Foto 39

Foto 40

Eisensandstein

Foto 41

Formenwiederholungen wie auf Foto Nr. 32  als "dekorierte Matte" bezeichnet. Diese Objekte tragen keine Muster

Foto 42

Gleiches Gestein mit fossilen Einschlüssen (Meeresmollusken)

Foto 43

Foto 43a

Foto 43b

Fotoserie Nr. 43 bis 43b  zeigt ein Lehmteil mit Hilfe von kleineren Steinen "dekoriert", um Nase, Auge und Mundteil zu akzentuieren. Die Vorlage dazu könnte das Feuersteinstück  sein, dass eine ähnliche "Maske" trägt, hier nur die Nase und der geöffnete Mund zur Gesichtsdekoration  als Vorlage diente. Das belegt die künstliche Herstellung auch von Steinen. /Photos Nr. 43 to 43b represent a clay-find, decorated with small pebbles to accentuate facial features like nose, eye and mouth. Nose and mouth detail  was  possibly copied here from the presented flintstone find, showing similar mask accentuation.  

Foto 44

Eine ovales Lehmteil, erweckte einen artifiziellen Eindruck indem die kleineren Steine in fast gleichem Abstand in ganz unterschiedlicher Farbgebung hier hineingedrückt worden sind. Unterhalb des Fundstückes ist ein größerer Stein ausgefällt und damit könnte es eine Nierenform-Aussage bekommen  oder ein Stein  für Zählungmarkierungen sein. Vergleiche auch dazu Foto 44a/ This oval shaped clay piece seemed artificial. Small pebbles stick to the clay in almost exact spacing, but different colouring. Below seems  that a larger pebble dropped out, leading to  the interpretation of a "kidney" or perhaps a tally-marker?


Foto45

Foto 45a

Nicht ganz unähnlich der Form von Foto Nr. 44 ist dieser ovale Fund eventuell fossilen Ursprungs. Dennoch gab es Wiederholungsfunde, mit ähnlicher oder gleicher Oberflächenstruktur und es entstand der  Eindruck eines gewollten "Dekorations-Charakters", vergleiche dazu folgende Fundstücke.

Foto 46

Foto 47

Foto 48

Das ovale Stück rechts hat eine lange Nase (geritzt) und links einen hellen Fleck als Auge, themenidentisch zur halbseitigen Maskendarstellung des gesamten Fundinventares. Der überwiegende Eindruck ist der eines rotgefärbten Objektes.

Foto 48a

Foto 48b

Durch die farbliche Absetzung des oberen Teiles der Figur, entsteht der Eindruck einer Eule oder generell einer Vogelart mit einem geschlossenen und geöffnetem Auge, einbezieht  man dazu die kleinen Vertiefungen am Gestein. Weiterhin gebe ich die roten Punktzeichen an den Wänden französicher Höhlenzeichnungen zu bedenken.(Tiefengalerie NIAUX, Frankreich oder die bemalte Decke von LASCAUX beim Seiteneingang "Sixtinische Kapelle"genannt, wo ein großer Hirsch mit Rechteck und Punktzeichen  dem Zeitalter des Magdalénien von Experten zugerechnet wird.

BEISPIELE  VON  FARBSPUREN

 Foto 49

Ocker-Mineralien/ yellow ochre and brown ochre

Foto 50

Farbspuren an Lehmteilen/Colour traces on clay

Foto 51

Bärenskulptur mit Farbspuren

Foto 52

Darstellung einer Seekuh? (Kopfteil) mit Farbanhaftungen und Ritzung

Foto53

Bärenskulptur, die durch natürliche Kerben einer "Totenmaske" ähnlich sieht, wie bereits auf Kapitel I gezeigt. Zur Absicherung der Motivpalette ein kleiner Fund mit gleichen Motivandeutungen, jedoch ohne Farbspuren.

Foto  54a

Foto 54b

Tierkappe und Totenmaske auf grauem Feuerstein, gleiches Motiv zur Verdeutlichung.

SCHEMATISIERTE FIGURENDARSTELLUNGEN


Foto 55

Foto 55a

Wie haben Sie es gemacht?  Flintknollen-Rückseite, die Vollfigur erscheint wie durch einen einzigen "Schlag" abgetrennt /.How was it done? Compare now back side of the same flint-nodule. Here the figure seems to be removed  in one single percussion.

Foto 56

Foto 56a

Foto 56b

Unter den Kretischen Schriftzeichen (Abb. 2) ist neben anderen  Formen auch diese Form als "Hauszeichen" zu finden und auch bei den Ägyptern als "Steele" (Foto 16a) bezeichnet. Dieses Flintstück ist ebenfalls mit  gleicher  Umrissform versehen, und trägt schematisierte menschliche Gestalten in sitzender und stehender Form, siehe  vorangestellte Fotos # 56 und 56a. Eine kleine weiße Herzform liegt über dem Hohlraum (Näpfchen) und bei Rückseitenansicht, wird daraus ein Tiergestalt, die sich bei erneuter 45° Drehung in eine sitzende Kindergestalt mit schulterlangen Haaren "verwandelt". Foto 56d 

Foto 56c

Foto 56d

Der Tierkopf von Ansicht # 56c verändert sich hier in dieser Perspektive zu einer kleinen sitzenden Gestalt, nicht ganz unähnlich der Einzelfigur vom Foto # 56e. Vergleiche die schwarz/weiß Konturen. Die Kopfdarstellung wird vom Hohlraum als Linienführung gekennzeichnet.

Foto 56 e



Testfoto # 57......Mit diesem Quarzsandstein ist der Betrachter aufgefordert, sein Sehvermögen ebenfalls mehr zu fordern, als sonst bei ganz üblichen Betrachtungen einer modernen Plastik. Wer mit der Gestaltung von Bildern der Art des "Heiligen Christopherus" oder der Schutzengelsymbolik vertraut ist, wird hier weniger Schwierigkeiten haben, eine kleine Figur,stehend auf dem Nacken einer größeren Gestalt zu entdecken, die sich am Haarschopf festhält.Am Körper angeschmiegt hält diese große Gestalt eine weitere kleinere Person, mit schützender Hand an ihren Körper gepresst. Es entsteht der Eindruck, als wären diverse andere Tiergestalten um diese Figur "drapiert". Gestaltungstechnisch ist sie  eher von ganz seltener Art im Fundinventar anzutreffen. Ob nun "unvollendet" oder vielleicht "mißlungen" könnte es durchaus auch  der " Mutter und Kindsymbolik" als Variante angehören? Auf Wiederholungsfunde von anderen Fundplätzen (LANZAROTE) wird noch hingewiesen. / Testphoto ....this object will "strain" your eyes if not familiar with pictures of saints, patrons or protectresses-See if you find the little figure on the shoulders of the large sitting figure, holding on to the hair. In a gesture of protection a hand and arm  of this big  figure points towards  another small figure, clinging to the body and  arm, seeking protection? Animals seem to surround  this human depiction.Amongst the items of this find-inventory it is a rare one and might be "seen"  as  "incomplete" or "failure".Perhaps belonging to the "mother and child" symbolism? Here similar finds are needed from different sites to get compared.

Testfoto 58

Testfoto 58a

Testfoto 58 u. 58a ist eine Doppelfigur von LANZAROTE, Spn. Bärenmutter mit menschlichem Kopfteil.                          

Foto 59

Auch unter dieser Gesteinszusammenstellung befand sich dieses Figürchen ohne Zweifel in der  Gesamtpalette zugehörig. Deutungsversuche geben Hinweise auf eine Körperhaltung  von schwangeren Frauen. Die Gesichtsdarstellung ist mangelhaft, dafür erkennt man lange Haare und eine mögliche Kappe./ among this assemblage of the same kind of flint implements was this little  figurine unquestionable part of the overall components.The belly shape is that of pregnant women, the facial features are weak but long hair and a headdress can be noticed..

Foto 59a

Foto 59a is another assemblage of flint material with figurative implements and possible tools./ Eine weitere Feuerstein Aufsammlung mit ebenfalls figürlich zu deutenden Objekten und möglichen "Steinwerkzeugen".

Foto 60 

Kleine Feuerstein- Büste ist in gleicher Weise gestaltet wie die Granit-Skulptur von Foto 7d. Was dargestellt werden soll ist mehr ein polymorphes Wesen../  this  plastic in  flint (bust)  resembles the polymorph granit depiction of photo nr. 7d

Foto 61

Foto 61a

Foto 61 und 61a zeigen 2 kleine Feuersteinbüsten, der linke Stein hat eine natürliche Durchlochung und wirkt wie "kahlköpfig".  Frontal betrachtet ist die Gesichtsdarstellung undeutlich, welches jedoch mit der Hals und Oberkörperdar-stellung wieder ausgeglichen ist.Foto 61. Durch das gelungene Aufgreifen einer zweiten, sehr ähnlichen Darstellung, kann man von gewollten Eindrücken ausgehen, die vielleicht auf eine uns noch heute an   "Priester oder Mönche" als "Kaste", erinnern werden?/ Two small flint busts, with their baldheadedness, they remind us of the "monk or priesthood" class?

Foto 62

Eine große Kopfbedeckung trägt diese kleine anthropomorphe Büste, das Profil  ist rechts schwach angedeutet./ A large head dress carries this anthropomorphic depiction with its very faint marking to indicate a face in profile.

Foto 63

Foto 63a

Eine "sitzende" Figur mit Tierkopfbedeckung erinnert an die "Inkaglyphen"./ A sitting figur with animal head-dress and  resemblance  to Inkaglyphen.

Foto 64 Diese kleine Feuersteinknolle hat die Kopfform eines Nilpferdes und eine Stellfläche, die die Figur leicht nach vorne gebeugt, erscheinen läßt.Vergleiche dazu auch die unterschiedliche Perspektive von Foto 64a                    This small flint nodule reminds of a hippopotamus, judged by the stylized head. It also has a base to stand on letting the figure slightly  bow. Compare the next photo taken from a different angle. Nr. 64a

Foto 64a

Foto 65

Kleine Flintsteinknolle mit einer Steckspitze und einem Arm. An einen Vogel erinnert das abstehende "Gefieder" mit deutlichen Eingriffsmerkmalen, sowie die ovale Kopfform, die schon innerhalb der Vogeltypologie von diesem Fundplatz bekannt ist (siehe dazu die vorangegangenen Kapitel) Auch erkenne ich  hier keinen prähistorischen Symbolismus der Art von "Venus-Figuren" mit ihren üppigen Körpern. / A flint nodule, with several working marks towards  human and bird elements like shown on other birds (head types) presented here from this assemblage. Also there is no resemblance towards prehistoric fertility symbolism " Venus-figuration" with their opulent bodies.

Foto 66

Interpretation: Kragen-Bär mit Fisch auf dem Rücken/ Bear with Fish on back

Foto 66a

Trümmerstück-Figur. Ansicht Nr. 66 hat eine Augenkerbe und "trägt" auf dem Rücken eine Fischskulptur. Ansicht 66a ist für die nächste Großfigur (Findling) in seiner Formgebung von Interesse. /Flint fragment carrying (Photo nr. 66 ) an eye-marking and appears to carry a large fish sculpture. Viewed from the angle of photo nr. 66a only the shape is of interest here in comparancy to the following large boulder size object shown on the next photo.

Foto6 7Sehhilfe-Foto mit angedeuteten Linien. Siehe nachstehendes Foto Nr. 66 a im Original.

Boulder size standing figure with view finding lines, see original below

Foto 67a                 

Man beachte hier die völlig zerklüftete Vorderseite,  und die folgende Rückseitenansicht.Backside view offers no clue for interpretation, the head shape is also of interest.

Foto 67b


KAPITEL IV <<< zurück                                                       vor >>> KAPITEL VI