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==News==MERGING of STONEAGE-ART.de & SCHAFFTWISSEN.de==News==

Stoneage-Art has been completly modernized and integrated into SCHAFFTWISSEN.de. Stoneage-Art ist komplett in Schafftwissen integriert worden. NEW design and faster loading times!!!

zu / to www.schafftwissen.de

===========================NEWS============================


Presenting EXPERTIsE von Dr. ARSEN FARADZHEV, Moscow, Russia/ see stoneage-art.de Kapitel VII & IX..........click picture below / unten


=====================STONEAGE-ART==========================


Ich freue mich, dass Sie meine neue Internet-Präsenz besuchen, um Sich online mit allen Informationen rund um meine Forschung zu versorgen. Zur Zeit ist meine Webseite in ständiger Bearbeitung und Sie werden  in kurzen Abständen immer mal wieder Veränderungen wie Bilderaustausch und Textkorrekturen feststellen. Natürlich freue ich mich auch über eine E-Mail von Ihnen, die Sie an diese Adresse per Mausklick senden können: Ursel.Benekendorff@t-online.de

 Welcome  to my website.There will be an english text shortly, if you have a special comment or question, do not hesitate to contact me under the given email-address.

Foto:02.05

Zu diesem Zeitpunkt vor genau 21 Jahren begann mein Interesse an dieser Forschung und damit nehme ich Rückschau zur damaligen Zeit: 02.1984

Foto Januar 1985

Seit 1990 setzte ich meine Untersuchungen auf der span. Insel LANZAROTE, fort, um  außerhalb der Eiszeitgrenzen nach Absicherung meiner Ergebnisse zu forschen.

This pioneer research started in 1984 and was extended for verifications of my findings beyond the ice-age boundaries of my country to the spanish Island of LANZAROTE.

Alle Funde  aus Nord-Deutschland stammen aus 7m bis ca. 20m Tiefe und sind damit  k e  i  n  e   Oberflächenfunde. / No surface finds shown from Germany.

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ERSTMALS ZUSAMMENHAENGE AUS DIESEM GEBIET VON  KLEIN-U:GROSSEN STEINFIGUREN  ÜBER MOTIVE  NACHGEWIESEN////FIRST TIME DISCOVERY OF PORTABLE STONE-ART  CONNECTED BY  MOTIF WITH BOULDER SIZE MENHIRS COMMING FROM THE GROUND HERE: 

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PIONIER-FORSCHUNG Im klassischen

LAND DER EISZEITEN - NORDDEUTSCHLAND- classical ICE AGE area

Feuerstein-  skulpturen

Alle Texte und hier gezeigten Fotos sind Ergebnis und Dokumentation meiner privaten Forschungsinitiative. Diesbezügliche copyright Fragen sowie Verlinkungen auf meine Internetseite, müssen bei mir schriftlich eingeholt werden.

All photos and texts are subject to my private research initiative. All rights reserved. No part of this may be reproduced in any form or by any electronic and mechanical means, including hyperlinks without my written permission. 

Teilbestände daraus sind für weiterführende Forschungsbereiche, wie die der amerikanischen Akademie für Religionswissenschaften im copyright überlassen worden und von dem Forscher Dr. JAMES B. HARROD, USA  auf seiner Webseite www.originsnet.org vorgestellt. 


EINFÜHRUNG

Zum generellen Thema der Steinskulpturen aus nordischem Geschiebematerial sind nachstehende Publikationen erfolgt (chronologisch):

BENEKENDORFF, U. 1990. From the information recorder stone to a picture book of the stone Age und Vom Informationsträger Stein zum Bilderkatalog der Altsteinzeit. Niederländische Heftserie Archaeologische Berichten Nr. 20 S. 14-27
( www.schafftwissen.de )

SCIENCE FRONTIERS  USA: Archeology   1991 Pliocene Sculptures or freaks of nature? 

ARCHAEOLOGISCHE BERICHTEN  1991 Skulpturen-Ausstellung  DRACHTEN, NLMuseum Friesland, Niederlande
Dr. JAMES  B. HARROD, USA  1994 Foto-Dokumentation INTERNATIONAL CONGRESS OF ROCK ART  in FLAGSTAFF Arizona USA

RUND UMWELT, Norddeutsche Zeitschrift für Ökologie 1996 Steinzeitliche Künstler und ihr handwerkliches Können

1996 Lebendige Steinzeit, Ausstellungsbegleitpapier TORHAUS-MUSEUM WELLINGSBÜTTEL, HAMBURG. (Seit 2004 befindet sich das Ausstellungmaterial jedoch nicht mehr dort.)

BENEKENDORFF, U. u. VAN ES; J. 2001 Fundmeldung von Linien und Netzgittermotiven auf Feldsteinen aus Deutschland, Niederlanden und Belgien.( A contribution to the re-evaluation of working traces on paleolithic implements/Prähistorische Artefakte im Nord-Europäischen Festlandvergleich)

Dr. JAMES B . HARROD, USA,  2002  Website www.OriginsNet.org Researching the Origins of Art, Religion,  Mind and  Language




LANZAROTE TEIL I, 2003  Steinfunde im grenzüberschreitenden Vergleich von der Insel LANZAROTE , Spanien, Nord-Deutschland und den südlichen Niederlanden

BENEKENDORFF, U. 2004 Steinskulpturen aus nordischem Geschiebematerial

INHALTSVERZEICHNIS:

KAPITEL I: Kiesgruben-Impressionen    news-news-news see photo nr. 50

  • Findlinge und Kleinskulpturen/ Menhirs and portables
  • Bilderkatalog von: Affenköpfen und Menschengesichtern / apes and humans
  • Mikrolithen und Masken/ microlithic material and div. maskoids

KAPITEL II: Tierdarstellungsformen / animal depictions

  • Ideographische Hinweise / dealing with new mobile art finds
  • Schildkrötenarten / sea- and land turtles
  • Affenfiguren/  depictions of several ape species
  • Anerkannte Vergleichsfunde anderer Länder/officially accepted finds of other nations
  • Persönliche Anmerkungen: Zufallsfunde/comments on "chance finds"
  • Dickhäuter/Rüsseltiere/ elephants and other exotic animals like crocodiles
  • Rinder, Fische und Vögel  /bovine animals, fish, and birds

KAPITEL III:

  • Zuordnung und Datierung / cultural association and dating attempt
  • Dachzeichen-Entschlüsselung / One of the tectiforms decoded
  • Geometrische Formen/ geometric shapes
  • Netzgitter, Linien und andere Gravuren/ lines, net-pattern, other carvings
  • Geröllwerkzeuge/pebble tools/Kugeln/Spheriods/N.-Germany/LANZAROTE

KAPITEL IV  Weitere Zuordnungen, Vergleichsversuche und Klassifikation

  •  cultural association, comparability and classification
  • Übersichtstabelle weltweiter Funde von Werkzeugen mit Datierungsangaben
  • List of world wide typical tool finds and their dating attempts.
  • Technische Kriterien/ characteristical working techniques
  • Vorstellung von Kombinationsfunden mit figurativen und Werkzeugelementen
  • Introduction of combi-finds with elements of figuration and tools
  • Symbolische stabförmige Funde /symbolical rod-like shape depictions
  • Traditionalle Werkzeuge/ traditional tools
  • Granit-Fund-Spektrum mit Sekundärfundstellen-Bereich/ secondary site  
  • Handäxte und Spalter/ more handaxes and cleavers

KAPITEL V   Vom Steinbildnis zum Hieroglyphen-Zeichen

  • Haus- und Dachzeichen - weitere Variationen von ähnlichen Umrissformen/more tectiforms and their shape- variations
  • Ägyptische Hieroglyphen-Vergleiche mit figürlichen Bilderträgerfunden/ Egyptian Hieroglyphs compared to finds with picture character
  • Anthropomorphic Einzeldarstellungen/ compact "single representations"
  • Lineare geometrische Abstraktionen im Vergleich zu Schriftzeichen /connecting abstractions to motif patterns (Hieroglyphs)
  • Kegelformen, Pfeilspitzen, Dreiecke , Herzformen und Hausformen/ geometrical designs recording communicable traditions
  • Mutter und Kind /mother or child symbolic
  • Farbverwendung zur Bildgestaltung/ use of pigments for colouring

KAPITEL VI  Biostratigraphische Erfassung

  • Wände und Gelände Impressionen mit Skizze, "Chopper" und Mollusken
  • Stratigraphic impressions of  the quarry site including a sketch of the area,a "chopper-find" IN-SITU, mollusks, bone finds and wood-objects.

GROß-PAMPAU bei SCHWARZENBEK; Herzogtum Lauenburg, SCHLESWIG-HOLSTEIN, Deutschland


Foto 1

Foto Nr.1    1988 eine ALTMORÄNENLANDSCHAFT verändert sich

Foto 2

Foto Nr. 2   1999 das alte Gelände liegt 10-15 m tiefer und ist überflutet.

Foto 3

Foto Nr. 3   Saale- und noch ältere Eiszeiten deponierten hier ihren durch Schmelzwasser mitgeführten  „Steinschutt“, der durch Seilschaufelbagger wieder ans Tageslicht gehoben wird.

Foto Nr.4 

Foto Nr. 4    Bei Abbauarbeiten erscheint eine anstehende  Glimmerton-Geländekante der Obermiozänzeit des Tertiärs.


1984, 1989,1994 werden daraus mehrere Walskelette, Haifische, Robbenknochen, Muscheln und Schnecken geborgen, die von Wissenschaftlern auf 10 bis 14 Millionen Jahre und älter datiert werden. Die Eiszeiten sollen den alten Schlamm der Urnordsee zu Glimmerton gepresst haben, weil er mit glänzenden Quarzpartikeln gesprenkelt ist. Dieser Meeresspiegel sank allmählich, trocknete aus und Salzstöcke hoben die Landmassen um GROSS–PAMPAU. Von nur geringen Mengen Sand und Kiese bedeckt, ist dies nun für Geologen und Geschiebesammler eine zugängliche Tiefe, welche sonst nur in 100 m tiefen Schichten zu erfassen wäre.

Fauna und Flora entwickelten sich in einem angenehm warmen Klima und in Fachkreisen wird schon daran spekuliert, ob man hier nicht  eines der drei Evolutionszentren der Welt vor sich hat. Ein großer Teil der Funde ist im Lübecker Naturhistorischen Museum  zu besichtigen.

Foto 5

Foto Nr. 5   1988 war die Begehbarkeit  des jetzt überfluteten Gebietes noch geeignet,  einige Wände des Geländes  mittels  Foto einzufangen, davon liegen Ablichtungen im persönlichen Archiv, dennoch waren Wind und Wetter für den  Gesamteindruck der möglichen Eiszeitenspuren  mehr  hinderlich. Geht man aber davon aus, dass hier die letzte Weichselvereisung mit ihrer äußersten Ausdehnungsgrenze die Umgebung von GROß-PAMPAU kaum mehr berührt hat (GRIPP 1949 u. PIELES 1958), müssen die nachstehend abgelichteten Findlinge ganz sicher ein sehr hohes Alter haben.

Foto 6

Foto Nr. 6a

  
Foto 6b

Foto 6c

Foto Serie 6 bis 6c zeigen Quader und andere "Findlinge" die durch Umrissformen und zusätzliche Attribute zu figürlichen Bilderträgern werden.
Dazu passende kleinere Gegenstücke sind in Kapitel III unter "geometrische Formen" gezeigt.




FINDLINGE UND IHRE KLEINSKULPTUREN

Foto 7

Foto Nr. 7  zeigt unverkennbar eine Rüsseltierdarstellung, ob hier aber eine Mammut Wiedergabe gemeint ist, bleibt offen.

Foto 8

Foto 8a

Foto 8b

Dieser große Sandstein Elefant hat die Form eines Waldelefanten und hat hier nur den Rüssel und Elefantenkopf durch Eingriffspuren gekennzeichnet. Die meisten kaum erkennbaren Details sind eher Ritzungen, die ineinander übergehen. Die Rückseite des Stückes ist weniger mit Details versehen.

This large sandstone elephant has the shape more of a forest elephant. Only the head and trunk is indicated  along with several carvings and depictions on the side. The back side is less "decorated" with extra pictures.

8c

Ebenfalls ein Wald-Elepfant Typus, er trägt den "Rüssel" auch  unterhalb des Ohres eingraviert und leicht gekrümmt. Verschiedene Bildimpressionen wirken durch die Farbflecken schemenhaft.

Foto 8d

d

Foto 8d

Serie von Elefantendarstellungen. Foto #8 rechtes Objekt ist ein Lehmstück, andere Materialien variiren bis hin zu Granit. Einige tragen kleine Gesichtsmasken.

Series of Elephant depictions, some carry facial features.Photo # 8 Object to the right is shaped in baked  clay, other materials vary and include granit.

Foto 8e

Foto 8f

Fotos Nr. 8 bis 8i unterschiedliche Gesteine und Stilarten werden Vollfiguren oder nur Köpfe mit Rüsselbetonung in Frontal- oder Seitenansicht erkannt und hier in einen Bildvergleich gesetzt. Es sind Stücke, die durch ihre Größen "beweglich", damit  transportierbare  Eigenschaften bis hin zu mikrolithischen Dimension besitzen können./ Transl.  Photos # 8 to 8i show full body figures to be compared in size and material. Some are presented in front view showing the trunk or simply the outline of this species only. These are  "mobiliary art forms",  even in microlithic size, thus small enough to be easily carried by humans. 

Foto 8g


Foto 8h

Foto 8i

   Im eisfreien Raum, so weiß man heute, lebten in Schleswig-Holsteins Nordseegebieten nicht nur  Rentiere im Hoch- und Spätglazial von weichselzeitlichen Abschnitten, sondern auch  Moschusochse, wollhaariges Nashorn und Mammut. Zusammen mit dieser Mammutdarstellung sind alle d Tierarten in dieser Sammlung erfaßt. Siehe auch Kapitel VIII. In this area  here during ice age times of Weichsel-Eiszeiten not only Reindeer but  also Musk and Mammoth as well as Rhinoceros lived here, all animals are documented in stone in this assemblage.

Gab es diese Eiszeit wirklich so fragten Experten nach: 80.000 Jahren der Beginn der letzten großen Vereisungsperiode die vor 10.000 Jahren zu Ende ging? Überreste von verendeten Eisbären sind schon 1991  nahe Tysfjord entdeckt worden, dann, so der Zoologe ROLV LIE der Uni - BERGEN, kann das Gebiet 200Km nördlich des Polarkreises nicht gleichzeitig unter ewigem Eis gelegen haben, wie bisher vermutet. (Zeitungsmeldung 23.8. 1993) Dazu wurden gefunden:Wolfsknochen, Seehunde, Ameisen und BLÜTENPOLLEN. Das muß ein relative "warmes" Nord-Norwegen gewesen sein! Datierung nach moderner Zeitbestimmungsmethode: 42.000- 60.000 Jahre wahrscheinlich aber eher 60.000 Jahre. / Ice-age theory questioned 80.000 years ago beginning of the last glacial and ending 10.000 years ago. Skeletton of ice bear found 1991 near TYSFJORD, Bergen. Zoologist ROLV LIE of Uni-BERGEN concluded: The area 200 km of the north polar cirlce could hardly been covered under a complete ice-sheet, like  suggested before. (Newspaper 23.8. 1993). Additional finds of wolf, seal, ants and plant seeds "speak" differently and suggest a relative warmer climate of North Norwegian. Modern methods of dating bring ages of 42.000 years to 60.000 years but more  towards 60.000 years.

Foto 9

Foto Nr. 9   Wiedergabe von einzelnen Körperteilen der Vollfiguren, hier eine Kopfdarstellung  des Rüsseltieres  unterstrichen durch querlaufende Linien/ Photo # 9 shows a head and trunk impression with several  parallel lines incised

Foto  10 

Foto # 10 bis 10c ist ein Kleinkunstwerk der ganz besonderen Art mit Mehrfachbildern von Elefanten bzw. deren Kopf mit Rüsselbetonung. Weiter sind eine  Pavianfigur ( Foto # 10b) sitzend und die Andeutung menschlicher Gesichtszüge zu erkennen. Foto 10c. /Transl. Photos Nr. 10 to 10c is a very special mobiliary art object showing in combination full size elephant (Photo # 10a) next to the head and trunk impression on photo # 10. Photo #10b is a sitting baboon type and photo # 10c gives  the impression of a human face. 

Foto 10a

Foto 10b

Foto 10c

Foto 11

Foto Nr. 11   Die gleiche Tiergattung, hier nur in mikrolithischer Größe.     Damit ist die Untersuchungspalette dieser unabhängigen Pionierforschung in seiner vollen Bandbreite von Mikro- und Makroformaten aufgezeigt./ Transl. Photo #11 is a microlithic example representing  here the full range of the sizes assembled during this  independent pioneer research.  

Foto 12

Foto Nr. 12   Basaltiges Gestein  im Vordergrund. Eine Fußform, die auch in kleineren „portables“ gefunden worden sind Bestandteile der Sammlungsaktivität/ Transl. Photo # 12 shows a big foot in front of other boulders, single items of this portable art motif is found as well and are shown on the next chapters of this website  presenting other  items of this assemblage.

Foto 13

Foto 14

Fotos Nr. 13 / 14     Themenwiederholung auf  zwei verschiedenen Findlingen in aufliegender Gravur. 
Der Verbleib aller bisher gezeigten Makrofunde ist ungeklärt, da innerhalb der Verkaufsaktivitäten des Rohstoffes „Baumaterialien“ häufig Landschaftsgärtner auf Findlinge zurückgreifen.

Um  selbst Beweismaterial für die Belegbarkeit der figürlichen Interpretation zu erhalten, wurde der nachstehend abgelichtete 2,5 Tonnen schwere Findling in Gestalt einer „Wasserschildkröte“, Foto Nr. 15 – käuflich erworben und in eigener Gartenanlage abgelagert. Hierzu existiert eine handliche „Kleinskulptur“ aus Feuerstein in identischer Formenwiedergabe.

Damit sind Anstrengungen unternommen worden, die thematischen Zusammenhänge zwischen klein- und  großformatigen Figürlichkeiten zu belegen, wie es  eben hier nur durch die  maschinellen Erdbewegungen und durch eine Pionierforschung, auf diesem Fundplatz ermöglicht worden ist.

Foto 15

Foto 15a

Foto 16 Schildkröte handliches Format

Foto 15b

Fotos Nr. 15a-15b   zeigen Nah- und Fernaufnahmen sowie Rückenansicht. Erwähnenswert ist hier die schnelle Farbveränderung.
Innerhalb kürzester Zeit hat sich dieser ansonsten sehr farblos wirkende Stein in einen  graubraunen, wenig attraktiven Findling verwandelt.

Foto 17

Foto Nr. 17    Weiterer Beleg für die Motivwiederholung von tonnenschweren Findlingen und „portables“, siehe nachstehend

Foto 18

  Dieser portable hat Abmessungen von ca. 15cm Länge und 12,5cm Breite, beide Objekte, Findling und portable wurden nicht zeitgleich aufgefunden.

Foto 19

     Eine deutlich bearbeitete Gesteinsader war auf diesem eingekeilten Findling auffällig, leider wurde nicht ganz klar, ob er auf der Rückseite noch weitere Bearbeitungsspuren aufwies.

Foto 19a

Auch diese großen Stücke  geben wenig Aufschluß über weitere Bearbeitung von allen Seiten. Dennoch, bei der Typologie von Affenarten können  kleinere Fundstücke diesen großen Teilen zugeordnet werden. / These large boulder size stones were unable to be studied from all sides, similar to the photo nr. 19, where only one part shows clearly working traces. However more portable finds with identical shapes appear under the ape-typology.

Foto 20

Foto 20a

   Modernerer Art dürfte jedoch unzweifelhaft diese Bearbeitungsspur gewesen sein. Das LANDESAMT KIEL in Schleswig-Holstein hatte 3 Bohrungen auf diesem Gelände niedergelassen, wurde dieser Findling dabei nun gespalten?

Foto 21

     Die Entdeckung dieses Findlings wurde als "Glücksfall"  gewertet, denn bereits mehrere Kleinfiguren (portables) befanden sich im Sammlungsbestand.  Er  sicherte deren Motive ab.

Foto 22

Foto 22a

Vorder- und Rückenseitenaufnahme einer identischen kleineren Vogelfigur aus Feuerstein und aus Granit./ Compare two identical motifs found prior to the larger boulder (Photo 21) shaped in different rocks like Flintstone and Granit.

Foto 22b

Foto 22c

Foto 22d

Foto 22d Vogelmotiv erscheint in Granit und Feuerstein,  auch in sehr unterschiedlichen Größen/The bird-motif appears in various rock sizes and in flint.

Foto 22e    Feuerstein

Foto 22e

Foto 23

   Eine ca. 10cm große Feuersteinskulptur mit schwachem  Profilgesicht

Foto 24

Dieser Fund  belegt eine so gewollte  Gesichtsdarstellung deutlicher. Material ebenfalls: Feuerstein.

Immer interessanter wurde die Frage zu den Ursprüngen (Originalen).Fungierten die kleineren Fundstücke als Vorlage zur Fertigung der großen Blöcke oder umgekehrt. Die berühmte Frage nach der "Henne" oder dem Ei. Konnte auch dieses nicht zweifelsfrei geklärt werden, blieb aber unübersehbar der Zusammenhang von kleineren und größeren Objekten.

ENDLICH KONNTEN HIER DIE ZUSAMMENHÄNGE bzw. DIE EXISTENZ der KLEINSKULPTUREN- seit über 150 Jahren einer Ausgrenzung in der offiziellen Archäologie ausgesetzt - IN EINEM KONTEXT AN ORT UND STELLE ERKANNT UND DOKUMENTIERT WERDEN:

 Stets passten sie nicht in die Thesen und Vorstellungswelten der Wissenschaftler, bei denen oft das Bild des "Feuersteinschlägers" dominierte, dessen ganzes Können nur auf Werkzeugherstellung am Feuerstein, dem "Stahl der Steinzeit" für Stichel und Schaberproduktion, endete. Aber wie passen da nun die  Skulpturen aus Feuerstein? Wird man sie wieder  ausgrenzen  in den neuen Thesen der Wissenschaft?

Foto 25

Foto Nr. 27  Inmitten dieser ausgegrabenen Gerölle wieder ein recht großer Findling, dessen natürliche Massigkeit dafür eingesetzt wurde, den großen schweren Tierkörper einer Rinderart darzustellen.

Foto 26

  Hat auch dieses mehr handliche Gegenstück lediglich identische, abstrahierende Konturen, so darf man dennoch eine Zugehörigkeit zum voran gezeigten Findling vermuten, denn...

Foto 27

Foto Nr. 27  ...zeigt wieder ein „portable“ Objekt als Kernstein aus Feuerstein, der durch  die Arbeitsspuren am Stein selbst nun den Motivkreis bestätigt.

Foto 28

Fotos Nr. 28 /       Findling mit eng anliegendem Kopf und Gesichtsdarstellung. Themenbereich geöffnetes und geschlossenes Auge mit herausgestreckter Zunge; ABER  nicht zu verwechseln mit dem Thema ATEMGEBURT. Photo # 28 is a boulder size rock presenting a  sculptured head indicating one eye "closed" and one eye opened along with a tongue shown, however NOT TO BE CONFUSED WITH THE SUBJECT MATTER  called by some researcher  " ATEMGEBURT".

Foto # 29 

Als "Portable" mit "herausgestreckter Zunge" ist es themenidentisch zum dokumentierten Findling, und gleichzeitig auch ein KOPIERUNGSBELEG: .Mit dieser, nunmehr  vergrößerten Aufnahme, wird erkennbar, das selbst die linke Seite des kleinen Steines mit dem großen Findling "identische" Merkmale hat, wie die eingekerbte Wange.  Außerdem wird deutlich, dass hier keine "andere Figur" aus dem Mund austritt, welches  mit dem Thema ATEMGEBURT VERWECHSELT WERDEN KANN,  aber eine Zunge gezeigt wird, wie bei anderen Funden eben auch Zähne extra herausgestellt werden. Vergleiche dazu  mehrere Beispiele, innerhalb der Präsentation. 

Transl. Photo # 29 is a handsize sculpture found separat,  securing the  theme to be seen on the larger boulder, presenting it`s tonge. At the same time it is good representative  giving prove, that themes were "copied". Compare now the left side of the  photo with the larger stone. In addition, this  enlarged  picture will make clear, that there is no extra "creature" emerging from the mouth, but only a tonge shown, like on similar  "head-sculptures" " rows of teeth" are presented, however NOT TO BE CONFUSED WITH  " ATEMGEBURT"!!!

Abschließend zum  Kapitel KIESGRUBENIMPRESSIONEN ein besonders großes  Exemplar eines Findlings mit menschlichen Gesichtsandeutungen, siehe.../ Ending the chapter about "gravel-pit-impressions" now with a special large rock showing unquestionable human facial features........

Foto 30

Foto Nr. 30   ...frei nach dem Motto, zur rechten Zeit, am rechten Ort, ergaben sich anfänglich überhaupt keinerlei Hinweise auf Figürlichkeiten an diesen großen Steinen. Für Monate lagen sie einfach im Kiesgrubenbereich  abgelagert. Irgendwann waren sie im Wege, wurden  mit Ketten  auseinandergezerrt, wie es noch auf dem Foto sichtbar wird.

Transl. Photo 30......following the maxim of being at" the right time in the right place",here the motto fitted.   For several month nothing peculiar was to be noticed about these two rocks. For month they were  resting  in a corner of the area,  when suddenly   they had to give room for further digging activities. Large chains pulled them apart. (see photo impressions)

Beide Steine waren durch diese Bewegung völlig mit Sand und Kies verschmutzt, als ein kurzer Sommerregen  einsetzte, heftig  aber kurz und noch während große Wassertropfen ihre Arbeit leisteten,  erschienen nach und nach diese Gesichtskonturen. Linksseitig ein Männergesichtsprofil und auf der gesamten Fläche lag nun ein „Kindergesicht“ mit großen eingeritzten Augen, Nase und kleinem Mund. Diese Mund- und Nasenpartien  waren  auf anderen Funden  bereits ein bekanntes Merkmal. Vergleiche dazu Fotos  Nr. 31 und Nr. 32. Auf Foto # 32 ist das Kindergesicht mehr eine Detail-Beigabe  oben auf der Skulptur selbst  und zeigt  auf dem nach rechts gerichteten Profil dort nun seinen kleinen Kopf und Arm.

Tranl. Both objects,  completely covered with sand, indicated  "nothing special" about them, when suddenly a very short, but heavy summer  rain polished its surface, thus  presenting now those amazing facial features. To the left a more " male"  "face in profile" appeared, but the rest of the boulder showed facial features of a "child"  engraved with  " wide open eyes", nose and small mouth. Similar motifs were found on other portable stones like shown on photo # 31 and photo # 32. The childs face on photo #32 is here only a detail face on top of the sculpture presenting a face in profile looking to the right. The small head and arm is a  rather weak carving". 

Foto 31

Foto 31. das quarzitsche Material trägt leichte Farbspuren im Kopfbereich, und gibt ein menschliches Gesicht zu erkennen. Die Schlagspuren für die Zuspitzung des Kopfbereiches wirkt wie "nachträglich" angebracht, und umfunktioniert nun den Stein, in  ein mögliches Gerät zum Arbeiten- als Klopf oder Hammerstein. Die "Nase" hat eine andere Bearbeitung als dieser Kopfbereich und der Mundbereich ist unklar, erweckt  aber den Eindruck einer heraushängende Zunge. (Gebärdensprache?)Transl./ Material quartzit with some weak color traces on the forehead, giving the impression of a human face. The pointed head shape seems like a later "fabrication" und gives the object now the  appearance of a  palaeolithic "chopping tool." The "nose" was fashioned in a different technique of workman ship. The part of the mouth is interesting , giving the impression of a tonge hanging out like a gesticulation.  

Foto 32

Foto 33

 Foto # 33   "ovale Steinkugel" auf der Rückseite unbearbeitet erscheint nun ein "Kindergesicht".  Trans.:  "spheric object" resembling a juvenil face, back side "natural". 


WEITER MIT DEM BILDERKATALOG AUS DER STEINZEIT

AFFENKÖPFEN; MENSCHENGESICHTERN;                                                  MIKROLITHEN UND MASKENARTIGEN

Hintergrundinformation

Bereits im Jahre 1966 richtete der ehemalige Vor- und Frühgeschichtsprofessor Dr. Walter Matthes aus Hamburg,   schon in seinem Institut für die Forschung ein Seminar ein, hielt  auch internationale Vorträge und veranstaltete 1966 auf der Insel Helgoland eine Ausstellung mit Kleinskulpturen (siehe dazu das  Fotoabbild einer Reihe von Menschenkopf-Darstellungen aus der Tageszeitung Nr. 148 Hamburger Abendblatt, unter der Rubrik Nord-Deutschland vom 29. Juni 1966. gefunden auf der Fundstelle HAMBURG-WITTENBERGEN). Neben seiner bekannten Veröffentlichung 1969 „Eiszeitkunst im Nordseeraum“, gab es von ihm weitere Schriftsätze zum Themenkomplex.


So war  auch früher  heiß umstritten  die  Frage: Beginnt die Kunstgeschichte  der Menschheit doch schon vor dem Auftreten des Homo sapiens?

Viele Wissenschaftler, so scheint es, konnte er wohl nicht überzeugen und mit seinem Ausscheiden aus seiner aktiven Forschungszeit, blieb weiterhin die Beantwortung dieser Frage offen,  und er selbst bemerkte schon, dass eigentlich viele dieser Kopf- und Gesichtsdarstellungen, obwohl aus so alten Schichten geborgen, dem   m o d e r n e n  Menschen  recht ähnlich sahen.(Seite 63 aus „Eiszeitkunst im Nordseeraum“).

Der Lösung der Frage aber nachzugehen, blieb bei den vielen Amateur – Archäologen, Forschern oder Sammlern bestehen, ein jeder nach seinem Verständnis oder  eigenen Vorlieben zum Thema, oft auch völlig isoliert von einander, wie eben diese hier vorgestellte Forschung mit Dokumentationsbelegen.

Meine Konfrontation mit  steinzeitlichen Hinterlassenschaften geschah 1985  völlig unabhängig zur vorangegangenen Forschung aus den  sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, weilte ich doch gerade in dieser Zeit ( 1961 bis 1972) auf dem nordamerikanischen Kontinent.  Das Thema war mir  unbekannt und mein Hobby galt danach für   einen Zeitraum von  ca. 10 Jahren recht  unspektakulären Fossilienfunden aus örtlichen Kiesgruben meiner wechselhaften Wohnorte.

Die methodische  Auseinandersetzung mit figürlichen oder werkzeugähnlichen Funden ist in dem „Bilderbuch der Steinzeit“ Heft. Nr. 20 der niederländischen Serie „Archaeologische Berichten“ festgeschrieben mit Restbeständen in meinem Besitz.

Und im Gegensatz zu dem  bei vielen Sammlern dominierenden  Interesse an frühengeschichtlichen „ Werkzeugformen“,   gab es hin und wieder  mutige Laien, wie Ron Williams aus England (1979) die ihre figürlich interpretierten Flintsteinfunde der wissenschaftlichen Fachwelt vorlegten. Wie andere auch, erntete er mit seiner Auffassung dort nur Ablehnung.

Trotz aller Rückschläge schrieb man hier hin und wieder figürliche Funde in der genannten Heftserie mit Fotobelegen fest. (Siehe 1985 Aufsatz von J.E.Musch „ Beestachtig en Beregoed( deel 1) Die noch in Anfängen befindliche Forschung in diesem Land wurde durch die  internationale Zusammenarbeit mit England ( R. Williams1982) und 1988 mit einer Einladung nach Deutschland (BENEKENDORFF Initiative)  weiter unterstützt. Es gab wechselseitige Besuche zu Fundeinsichtnahmen. Eigene Reisen waren später nach DÄNEMARK, ENGLAND und HOLLAND  unternommen worden, aber auch mehrere  meiner Studienreisen innerhalb  Deutschlands   gipfelten dann 1990 in der genannten Publikation, dem„Bilderbuch der Steinzeit “, AB-Serie Nr.20,  worin eine ganze Heftausgabe ausschließlich der Figurenthematik gewidmet worden ist. Unter meiner e-mail-Anschrift können Interessierte zum Erwerb dieses Heftes (Ausgabe in deutscher Sprache) Kontakte mit mir aufnehmen.

Wenn erneut nun für den Fundplatz GROß-PAMPAU; NORD-DEUTSCHLAND ein Forum gestartet wird, sagt es nur aus, dass das Thema recht gute Kandidaten  für eine publikumswirksame Präsentation  von Menschengesichtern beinhaltet, aber auch die figürlichen Findlinge im Zusammenhang zeigt, welche thematische Relevance zu den Kleinskulpturen belegen, wie man es anderen Ortes bisher vielleicht zwar vermutet hatte, aber nie hinreichend durch örtlichen Verhältnisse im direkten Zusammenhang nachweisen konnte. Vergl. auch dazu Kapitel III

Das Thema weitet sich auf  Masken aus, deren Darstellung  zum Teil ebenfalls recht beeindruckend  ist. Exotisch wirkende Tiere sind sicher von Interesse für unsere Breitengrade, denn allein der Themenkomplex Affen-Arten ist bestimmt  kein jungsteinzeitliches Thema  bei uns  gewesen? Wer also hat diese Tiere wo gesehen?

Und wie kommt deren Artenwiedergabe in unsere norddeutschen Kiese und Sande?

Strebt man hier eine archäologische Zuordnung zu bereits bekannten Funden an, stößt man schnell auf immer  geringer werdende Vergleichsmöglichkeiten.  Vielleicht trägt dieses Forum dazu bei, von immer mehr Sammlern über ihre Funde zu erfahren.

M e n s c h e n k ö p f e

Vom "Schattenriss" bis zur naturalistischen Wiedergabe von Menschenköpfen

Foto 34

Foto 35

Foto 36

Viele Menschenkopf-Darstellungen, wie dieser Profilkopf aus Feuerstein, haben ihre Wiederholungsformen auch auf entfernten Kontinenten wie Amerika. Siehe dazu die Menschenkopf -Gallerie von www.daysknob.com Aus ganz unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, verändern sich die Bildeindrücke bis hin zu einer gänzlich anderen Figur, wie  die einer Tiergestalt.Siehe dazu Fotos 139-139b Kapitel II, Tierdarstellungen. Unter  Ausnutzung der Cortex, die der frühere Bildhauer  geschickt nutzte um zu gestalten, sind ganz besonders diese Figuren  lesbar und damit auch interpretierbar geworden. Mit einer Bartgestaltung ist der Hals vom Gesicht auch farblich abgesetzt.Zum Vergleich ein weiterer Gesichtseindruck mit ganz unterschiedlicher Augenandeutung, ebenfalls aus gleichem Material, schwarzer Feuerstein. Größe: 17,5 cm 

 Engl. Transl. Many human-head representations can be traced back to far away areas,  all the way to America.  Compare for such the human-head gallerie of www.daysknob.com. Viewed from different angles, however, totally new  impressions appear. In this case here,  the back-side is representating  an animal silhouette shown on chapter II under photos # 139-139b. Notice, that  the sculptorer used the cortex  to depict a bearded human head, separating the head and neck. For more facial expressions  see also    the following object, photo # 37 to 37b ( 17,5cm large)  an execution in " black flint"  with large patches of  patina removal. 

Foto  37

Foto  37a

Foto  37b

Dieses einäugige Gesicht  hält im Mund einen Flintgegenstand mit gut erkennbarer Retuschierung. Wurde die Feinretuschierung am Flintstein mittels  der  Zähne hergestellt? /Transl.: This facial impression" holds" a well recognizable flint implement in the mouth, demonstrating perhaps this way the use of teeth as  a cultural practise in retouching flint stone for renewal of utility or art implements.  

Foto 38

   Die unverkennbare Ähnlichkeit mit einem modernen Männergesicht auf schwierigem Gestein wie Feuerstein  einzumeißeln, muss wohl nur einem „Könner“ vorbehalten gewesen sein. In seiner Aussagekraft ein einmaliges Exemplar.

Transl. A modern looking human head on flint stone must have been the "creation" of an expert sculptorer, so far a very exceptional find within this assemblage.

Foto 38 a

 Dieser Kopf reiht sich jedoch  in eine "Serie"  von gleichgroßen Funden ein.  Auch unterschiedliche Stilrichtungen, bedingt durch Arbeitstechniken, erlaubten Definitionen  wie naturalistisch und abstrakt .Transl.: This modern looking head in profil  intergrades well in size and overall shape with  some more finds collected at the site. The different working techniques offer interpretations like "stylization, naturalistic and abstract, but all 3 have more less identical sizes.           

Foto 38b

Foto 38c

Foto 38d

Fotos 38c und 38d sind ein und dasselbe Objekt. Diese Keilformen sind   weltweit anerkannte typologische Bestände der paläolithischen Forschung,und sind  damit auch  in diese Dokumentation einbezogen worden. Vergleiche dazu die Kapitel Nr. III  und IV.

Photo 38c and # 38d is one and the same object The facial impression  has been fashioned by removing the cortex, thus creating a so called "chopper" world wide accepted in pal. research as anthropogenic "tool". Compare also chapter II and IV

Foto 38e

Foto Nr. 38e   zeigt einen Mikrolithen, eingesammelt bei laufender Fließbandaktivität  am Überkorn. Das Objekt ist winzig, trotzdem war es mit trainiertem Auge herauszufiltern. Damit ist der Fund Nr. 38 abgesichert, denn die Gesichtsdarstellung ist auch hier klar und deutlich, die eines modernen Menschengesichtes. (stark vergrößert).

Transl. Photo #38e is a human head in microlithic size, found during mechanical sorting  directly dumped from the conveyerchute to the top of a gravel pile. Still the trained eye filtert the tiny object, to  verify the interpretation of a "modern" human head on photo # 38 now "secured" by this microlithic object 

Foto Nr. 38e

Bei noch stärkerer Vergrößerung zeigt sich bei diesem mikrolithischen Stein ein Ohrring in Gold und ein geöffneter Mund. Auf dem Kopf liegt ein Tier mit Käferandeutung, vielleicht ist eine Haarlaus gemeint?/ When enlarging the object the head carries an ear-ring in gold and an open mouth comes to light. On the head seems to be an animal creeping with spiderlegs, perhaps a head louse?

EXKURS: MIKROLITHEN vergleiche dazu KAPITEL VII  

Foto 39

Foto 39a

Schädel mit Sandfüllung der Augenhöhlen (micro. Exemplar)/ Skull,  cavities filled with sand microlithic version.

Diese kleinen Affenkopf - Impressionen sind selbst an Stücken wie diesem Werkzeug" hier links, herausgestellt.

Kleine Masken oder Gesichter befinden sich häufig als "versteckte Extras" auf diesem Fundgut. Hier die Darstellung einer Frau mit langem  Haar,  ein "Schlangenkopf"  liegt über dem Gesicht.  Mund und Augen sind deutlich gekennzeichnet. Transl. Feminin facial impression offers this small microlithic head, which can often  be discovered as " extras" on this new material. Long hair, eye and mouth are depicted, a" viper head" rests over her forehead.

Mehr "männliche Attribute" trägt dieses kleine Portrait eines Bärtigen. Die Nase ist klein, ein "Stirnband" trennt diese Gesichtsdarstellung von dem Rest des Steines.  Die Augenhöhle ist deutlich "offen",  und der Mund wirkt  eher wie schmallippig mit Bartandeutungen, um das Gesicht und über dem Kinn. A "male impression",a beard is framing the face,  an  open eye, along with a small nose and a bearded chin gives the completeness.  

Foto 39a

Foto Nr. 39   Zeigt weitere mikrolithische Funde, wie Schildkröten, Fische, Vögel und allerlei anderes Getier. Mehr Details unter Kapitel Nr. VII./ Photo # 39  shows additional microlithic finds like turtles, fish, birds and others. More microlithic material is shown on chapter VII.

Foto 40

Foto  Nr. 40  Zwischen den  vorgestellten mikrolithischen Formenbeständen befanden sich diese zwei kleinen Objekte, jedem Kenner der paläolithischen Formenbestände bestens bekannt. Was sollen sie darstellen?  Photo # 40 presents also microlithic well known shapes amongst experts, raising the question, if "tools" are their basic function in such a small size?Microlithic excursion finished.

Menschengesichter

Foto 41

Foto 41a

Fotos Nr. 41 / 41a  Die  geschlossene Augenpartie, erweckte hier den Eindruck vom Tode, zum Teil ist die Mundpartie deutlich herausgestellt und verstreut etwaige Zweifel an einer gewollten Gesichtsdarstellung. Diese „Einäugigkeit“ findet sich auf vielen Masken  wieder, vielleicht soll nur der Eindruck eines „ Schlafenden“ wiedergegeben werden oder ist einfach eine stilistische Besonderheit  einer Augendarstellung , deren erhabene Herausstellung auch durch extra Motive  versehen sein können.

PROFILKÖPFE

Foto 42  Schemen-hafter Kopf mit Bart und Tiermütze?



Gleiche Motive auf diesem Granitstein mit einer Tierkopfgestalt,(  nicht gezeigt), wie bereits im mikrolithischen Teil in Feuerstein auf zwei unterschiedlichen Stücken entdeckt.Siehe vorangegangene Bilderfolge.  Hier sind beide Gesichtszüge auf einem Stein  "vereint", und damit abgesichert, obwohl  die Schlange über dem mehr  kindlichen  Kopf "fehlt". Die schemenhafte männliche Maske, steht im Einklang mit einigen weiteren Gesichtszügen, die hier vorgestellt werden. Transl. This granit stone representing an animals shape, ( not shown)  combines the  two facial features, introduced already under the microlithic excursion, as detail "features" on separate stone finds. (Flint). It seems however, this young face (perhaps a child ) is sleeping, the viper is  missing together with the "long hair", but very  similar is the positioning and motif expression. The  more "masculine face", or mask, can  be noticed in  repeated  similar objects. 

 FRAUEN- UND MÄNNERKOPF IMPRESSIONEN

Foto Nr. 43  Kopf und Keil mit Rückseiten-Ansicht

Keil von Vorne / Frontview

Foto 43a

 Eine Reliefarbeit mit aufliegenden Tierkopf,  ohne  Augenandeutung , wie auch nur schwach ausgeprägt bei Kopfprofil Foto. Als Gegenstück dazu  nun  ein "Frauengesicht"(?) über die weiße  Kortex des Feuersteins "gezeichnet"  vermittelt dieser dann  die herkömmliche anerkannten Schlagspuren am Stein.  Weiteres Gesicht auf Felsgestein.

 Anthropomorphe features carved in relief-technic (43a) a birds head is  covering the eye,  (Granit). Next below, a   female face in profile,    carved via the white cortex on flintstone.It  shows the traditionally accepted traces of human workman ship on flintstone.  

Foto 44

Foto 44a

Foto 45

Foto 45a

Foto 46

Foto 47

Fotos Nr. 46 / 47 haben ebenfalls Reliefarbeiten bei sehr unterschiedlicher persönlicher Wiedergabe zweier Personen. Während die Person auf Foto 46 wahrscheinlich  einen  Kopfschmuck tragen soll,  ist bei Foto 47 die wenig ausgeprägte nach hinten  fliehende Stirn dieses Gesichtes  von Interesse. / More relief carvings, representing two very individual heads and faces.While Photo 46 gives the impression as if  wearing a head-dress, is on photo nr. 47 the flat fore-head of interest.

Soll hier der Frühmensch „Neandertaler“ dargestellt werden?/Neandertal man?

Foto 48

Foto Nr. 48  The nose, chin and mouth seem modern. The  front head eyebrow ridge indicates a flat fore head. In search for more such indications we will check on other objects to see if this is a stylistic feature only..
Foto nr. 48
Trotz einer recht modern wirkenden Nase, Kinn und Mundpartie ist es nun der Augenbereich, der eine dicke Augenbraue andeutet und dann die Stirnpartie nach hinten fliehen lässt. Vielleicht ist diese Gestaltungsart auch nur eine stilistische Eigenart? Wir wollen weitere Gesichtsdarstellungen zum Vergleich heranziehen.


Foto 49

 2 Köpfe : Durch die Kopfbedeckung der linken Skulptur ist hier der  Stirnverlauf verdeckt, aber die Umrissform des anderen Kopfes hat wieder eine  flache Stirn. / 2 heads executed in different rock material. The sculpture on the left is wearing a head-dress covering here the shape of the  front head , only the second head, with a sky-gazing posture has a flat head shape.

Foto 50

Foto 50a

Foto 50b

Foto 50c

 Eine mikrolithische Ausführung auf einem sehr dünnen Flint- Splitter. Die Kopfhaltung ist bei allen 3 Objekten identisch und haben "moderne" Kopfkonturen. / Three  profile faces in flint including a microlithic one, all in "gazing" position styled and of "modern" human expression.


Foto 51

Foto 52

 Um die Frage aber nach stilistischen Eigenheiten von Kopfdarstellungen nicht ganz zu verneinen, einige Beispiele dazu. Möglich  ist auch, dass diese Art der Gestaltungsweise eher technisch gesehen eine gern genutzte Variante, seitens der damaligen Bildhauer war? Oder gab es vielleicht nur Anregungen aus vorgefundenen Versteinerungen? / Stylistic "inspiration"  taken from " organic" finds? For this compare the following  sculpture sequence giving examples of working traces and modification process.

Foto 53

Foto Nr. 53 Es ist eine der interessantesten Gesichtsdarstellungen dieser Sammlung. Das Kinn und die  Mundpartie sind groß und lassen  den Nasenbereich zurücktreten. / A more fascinating head representation of this collection showing a large chin and mouth  dominating the facial parts of this head.

Foto 54

Dieser finster blickende Gesichtsausdruck mit Augenwülsten einer Kopfdarstellung ist am 25.3.2006 hier als "neuer  Vergleichsfund" zu dieser umfangreichen Menschenkopf-Palette  eingesandt worden. Der Finder BOB DOYLE aus dem Staate MAINE, USA  hat ihn 2003 in einer Sandgrube im südlichen Teil des Landes erfaßt. Auf der LINK - Seite  wird sein Werdegang in Sachen Steinskulpturen nachzulesen sein. Er ist als Flintsteinschläger ein bereichernder Ratgeber in Sachen Arbeitsspuren auf Flintgestein für meine Funde. /

 Transl.: A similar sculpture of human head representation with a rather fierce looking expression came as "new find"  to be compared from the  United States of America. It`s finder, BOB DOYLE, from MAINE, has sampled the object from a quarry site in southern MAINE during spring-time 2003 and presented it here on the 25th of March 2006 . He is a flintknapper and very helpful for identifying" working traces" on  sculptures.  See also  L I N K S  chapter.

Foto 55

Im Vergleich zu dem Fund aus USA, hier nur eine  kleinere ( 9,5 cm)  Kopfdarstellung mit Ähnlichkeiten aus Norddeutschland.  Die Kopfform mit dem "Langschädel" ist im Inventar schon sichtbar, die gebogene Nasenform ist ebenfalls im Sammlungsbestand, siehe dazu www.schafftwissen.de  Kapitel III aus Granit mit Halsandeutung. Ein großer Abschlag zur Mundgestaltung "zeigt  Zähne",   hier  eine Identität zum Homo-Erectus Frühmenschen.? Vielleicht sah er diese " Welt" schon mit einem weinenden Auge?

Transl.: Compare this 9, 5cm large flint sculpture from northern Germany  with the find from MAINE USA . The head shape is similar  large, like already shown in this inventory.  The "hawk" like shape of the nose is missing here, but can be compared on www.schafftwissen.de chapter III.on a head in granite .  However comparing  now  the larger head in profile - photo # 56 below -with this small head, it  carries  clearly a similar mouth part, but with 2 teeth showing? Homo-Erectus type of person," viewing the world" already with one eye in tears?   

Foto 56   news-news-news!! see also photo nr. 57

Foto Nr. 56 stellt einen großen, flachen, plattenartigen Abschlag dar, der von einem anderen Gesteinsstück abgetrennt worden ist? Vgl. nächstes Foto  56a.   Ritzung am Gesichtsteil durch  angedeutetes Wadenbein  anliegend, Mund und Kinnpartie sind massig, die Nase klein./ Foto 56 is a large but rather flat stone slap, indicating on the back-side # 56a , traces of  removal Mouth and chin part seems large, with a small nose. A carving  in the centre of the stone-slap resembles  a human  leg / foot. 

Fto Nr. 56a

Diese Grundform wiederholt sich im Gesamtinventar und wird typologisch der Werkzeugkategorie von Handaxt-Formen zugeordnet. Das Gesteinsmaterial ist quarzitisch und zeigt Abtrennungsfurchen? Der Stein ist ca. 8kg schwer, damit kaum mit der Hand als Werkzeug zu führen, eine Fehlbenennung?  Abmessungen: 330mm hoch und 220 mm weit. Die plattenartige Stärke ist 6, 5cm. Die Spitze gibt eine Art von Beschädigung auf diesem Teil des Steines preis. Ob es eine Arbeitsspur sein soll, bleibt offen./ This shape is repeated within the assemblage and is categorized under the tool types called "handaxe". Too heavy  to be hand held, this name is misleading?Measurements: 8kg, 330mm  large and 220mm wide.The thickness is 6.5cm. The pointed part on this side of the stone is damaged, it must remain open if or not this is a natural "working trace."

Foto 57

Ein bearbeiteter Findling zeigt ein Profilgesicht mit vortretendem Kinn-und Mundbereich nicht ganz unähnlich dem "portable" Fundstück von Foto 56./ A boulder-size "face in profile" with similar features like the portable find on Photo 56

Is this perhaps gigantopithecus???  A news report  released November 7th 2005 by the office of Public Relation at McMasters University, Hamilton Ont.Can.states this: A gigantic ape measuring about 10 feet tall and weighing up to 1.200 pounds confirmed by geochronologist JACK RINK, co-existed along side humans and died out 100.000 years ago This was known as the Pleistocene period.This gigantophitecus blacki was the largest primate that ever lived and roamed southeast Asia for nearly a million years, and during times where  humans  already existed.


Foto Nr. 58

Für weitere Information zu diesem flachen, großen Abschlag mit sehr verschliffenen Gesichtskonturen eines Kopfes mit Kappe siehe www.schafftwissen.de. Kapitel III. Transl. for more details of this flat and large flake with abraded facial features carrying a "hood" see also www.schafftwissen.de. chapter III.

Foto 59

Foto 59a

Foto Nr. 59 u. Nr. 59a ist ein Lehmteil mit einem angedeuteten Profilgesicht, es erhebt sich die Frage, ob diese anhaftenden Erdreste nicht eine gewollte Modelliermasse ist, um dem Gesichtsausdruck mehr naturalistische Attribute zu verleihen?Die gleiche Frage könnte das Objekt Nr. 58 auslösen, wo der Gesichtsausdruck bereits sehr abgerieben wirkt. Photos 59 and 59a is a clay object with a carved face in profile.Perhaps the sedimentation on this part of the face is intentional, offering more possibilities to shape  naturalistical attributions.

MOTIVE IM VERGLEICH ---AFRIKA-----

Plastik-Typen und ihre  stilistische Studien bieten den Vorteil, Unterscheidungsmgölichkeiten herauszuarbeiten, jedoch ist das hier in diesem Falle nicht beabsichtigt. Dennoch  ist zum Beispiel bei einzelnen hier aufgefundenen "Plastiken", die  KOPFPOSITION, z.B wie der  des Feuersteinobjektes unten,  auffällig und "sucht" ihr Gegenstück in der antiken-oder modernen Gestaltungsweise. Gefunden habe ich etwas dazu  in dem Katalog der Akademischen Druck und Verlagsanstalt GRAZ/Austria  1974 unter "DIE STEINERNEN AHNEN" Alte Steinplastiken aus Sierra Leone und Guinea . Ausgestellt in europäischen Museen wie Basel, Paris, München und Hamburg (Völkerkunde Museen) , London, siehe nachstehendes Foto, sind sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden oder wie hier, sogar noch  in einem Katalog publiziert.

Engl. summary: In the absence of comparative finds to the flint-object photo # 60, it was attempted here to use stone plastics comming from different areas of the world. This  special  head position in some of those figures, is very interesting and similar to the figurativ impression of the flint object here. See also  "DIE STEINERNEN AHNEN", Old stone -plastics from Sierra Leone and Guinea. Exhibited in European Museums like BASEL, PARIS, MÜNCHEN and HAMBURG ( Völkerkunde - Museum ), LONDON. 

 

Neben diesem Beispiel der Kopfpositionierung, wird  die Rückseitenansicht des Feuersteinkopfes  unter Foto# 60a herangezogen, aber es gibt es noch andere interessante Vergleiche zu afrikanischen Darstellungen, auf die ich von Fall zu Fall zurückgreifen will. Die Größe der Figuren variiert und liegt zwischen 10  und 20cm. Diese Plastiken wurden von Feldarbeitern ausgegraben, oder  an Flußufern freigelegt, aber gelegentlich auch  von Diamantwäschern oder einfach im Busch gefunden. Nicht alle Stücke sind von den Besitzern verkauft oder weggeben worden, man sagt ihnen Kraft nach. War "Afrika "hier oder sind Menschen von hier dort gewesen? Wie viel globale Wanderungen und Kontakte hatte es schon früher gegeben?

More details to be compared offers  the left side  of the flint head shown under photos # 60a. The sizes of the Africa finds are  between 10 and 20cm. Those were discovered by fieldworkers, on river beds, Mineral prospectors (diamonds) or were simply discovered in the Bush. The Authors of the Catalogue, Aldo Tagliaferri and Arno Hammacher give detailed account of different styles and historical background. Some owner of such plastics never sold or offered their finds to strangers. They believed in the power of such. We can only ask now: how much "globalisation" or better, " migration" was there in former times?

Foto 60

Foto Nr. 60   Kopf aus Feuerstein, mit einer ockerfarbenen  Augenauffüllung 17 cm groß und hat sehr viel Arbeitsspuren auf der linksseitigen Gesichtsdarstellung. Besser im Original zu sehen, Foto 60a

Foto 60a

Foto 61

Foto Nr. 61  Basalt Kopf mit durchzogenen Gesteinsadern, die bei der Gestaltung gut genutzt zum Einsatz kamen. Der  finsterer Gesichtsausdruck ist eher maskenartig und zeigt eine  Zahnreihe.  Vergl. dazu  ein nächstes  Fund-Objekt von  der spanischen Insel LANZAROTE,

Foto 62

Foto 62a

Beim Anschnitt einer Geländewand zum Hausbau, wurde dieser flache kleine Stein mit Gesicht und Zahnreihen auffällig. Hier damit nun die  Absicherung des Themenbereiches  über große räumliche Distanzen hinweg, belegt. Er ist fast 11cm groß und wurde erst  1999 auf LANZAROTE  gefunden. / This item was found 1999 ON THE ISLAND OF LANZAROTE during building activities. Almost  11cm large, it shows facial features like eye, nose and opened mouth with rows of teeth. Securing  the motif pattern discovered here with  similiar occurances over  large distances. 

WEITERE EXEMPLARISCHE FUNDE VON KOPFDARSTELLUNGEN7 More examples of "head depictions". 

Foto 63


Beide Aufnahmen sind ein und dasselbe Objekt mit Arbeitsspuren am Stein. Dieses "unvollendet wirkende  Stück" ist hinweisgebend auf eine Grundform, die innerhalb dieses Fundinventares exemplarisch bei Kopf- und Gesichtsdarstellungen auffällig wurde  und damit eine Arbeitstechnik ausweist, die für das  Aufgreifen weiterer Skulpturenformen maßgeblichen Einfluss hatte.Siehe dazu die folgenden Beispielfunde wie den "sitzenden Affen" mit Doppelgesicht..Transl.:   shows same object indicating slightly  worn working traces but seems "unfinished" compared to the following well executed  head and facial features found. Therefore this modification technique called here   "basic" for facial shapings, was of great  assistance on this site  for   further  discovery of sculptures  in repeated  depictions. See next "sitting ape"  executed as "double face" human and ape.   

 Foto 64 

Foto 65

Foto Nr. 65   Interpretation: Es sind Schädeldarstellungen./ Transl.: Interpretation. " heads or skulls".

 

Foto 66

Foto 67

Foto 67a

Fotos Nr. 66/ Gezeigt ist ein großer Stein in identischer Stilisation.   Demgegenüber steht auf den Fotos  # 67/67a  dieser kleine KOPF , der ohne Zweifel einen kleinen Affenkopf darstellen soll und somit die bereits gezeigten Gestaltungselemente  absichert. Transl. Photo 66 is a very heavy and large stone with an identical styling. In contrast to such see now photo #67 and #67a presenting a smaller implement with identical styling and features,  undoubtedly  a small ape head.   

Foto 68

Foto Nr. 68   Diese drei Exemplare tragen Stilsprachen - Elemente, die bis auf das Äußerste reduziert wurden  und dennoch „lesbar“ geblieben sind. Das große Stück in der Mitte, leitet hinüber in die Interpretation von „Menschenaffen-Darstellung“. / Introduced in AB Nr. 20, 1991 giving evidence about human and "ape resemblances in stone".

Foto 69

Foto Nr. 69   Bei  diesem Fundstück,   ist nur  die  Augenpartie  ausgearbeitet.   

Foto 70

Foto Nr. 70  Ein weiteres  "Schädelgesicht" 

Foto 70a

Ebenso hat dieses Milchquarz-Objekt # 70a, die gleichen Merkmalkriterien wie das auf Foto 70 . Hier sind Augen- Nase- und Mundbereiche ebenfalls in drei Stufen eingearbeitet.

Foto 71

Foto Nr. 71   Endlich der „Schlüsselfund“, der vorangegangene  Spekulationen  beendete. Eindeutig die Figur eines sitzenden Gorillas.Sehr naturalistisch wiedergegeben, stellt sich  die Frage, wer hat wo und wann diese Tiergattung  erlebt oder gesehen, um sie so  naturgetreu als Skulptur zu gestalten?   Transl.:Photo # 71 gives evidence of a characteristical  position of a  sitting "Gorilla".   This key find  is raising the question: who has seen this animal species to make such a realistic depiction?   A similar motif in lava-stone found on the Island of Lanzarote, Spain.

Vergleichsfund von LANZAROTE, SPN. nachstehend/Below: Comparable find from the Island of LANZAROTE, Spn.

Foto 72

Foto 72a

Foto 72b

Seitenansicht/ und Rückseitenansicht.

Foto 72c

SERIENERSTELLUNG VON MOTIVWIEDERHOLUNG/ Repeated shapes

Foto 73

Foto 74


Foto 75

Foto 76

Foto 77

Foto -Serie Nr. 73 bis 77  ist der Beleg für eine Merkmalforschung, die sich auf alle Gesteinsarten erstreckte und damit letztendlich zu einer erfolgreichen Serie von Wiederholungsmotiven wurde. Es ist ebenfalls eine Standardisierung einzelner Motive zu beobachten. Transl.: Photo series # 73 to 77 gives examples how a "signifier" discovered on natural pebbles is at the same time the referrer to an art dipiction found on different stone materials,  documenting  standardization.

TIER UND MENSCHEN MASKEN AUCH AUS FEUERSTEIN

Foto Nr. 78

Einäugige Maske auf einem Feuersteinabschlag, unterhalb des Mundes liegt die Schlagmarke , hier nicht sichtbar gemacht/ One eye flint mask with traces of workman ship below the opened mouth part, but here not shown.

Die Prähistoriker werden diese „portables“ nicht unbedingt mögen, denn sie bringen die in mühseliger Vergleichsarbeit zusammengetragenen Funde,  welche  eine örtliche Datierung oder auch die gesamte westeuropäische Cronologie ausmachen, wieder in Unordnung. Aber diese Funde sind nun vorhanden, veranschaulichen eine Welt, die uns verborgen war, und ob sie nun alle einem Ahnen oder Totenkult  zugeschrieben werden sollen,  wird sich noch später erweisen. Ungewöhnlich ist wieder der Einsatz des Gestaltungsmaterials „ Feuerstein“, bei Masken oder Maskenartigen.


Gesichts-maske mit geöffnetem Mund Foto 79

Foto 79 u. Nr. 79a.  A flint-mask front and backside with open mouth and" death skull" impression./Feuersteinmaske Rück- u. Vorderansischt als Totenschädel

Foto 79 a

Foto 80

Foto 80.  " Menschenmaske" links und  rechts "Tiermaske" (Grosskatze).  left: a more human mask compared to a cat like impression.

Foto 81

Großkatzen-Masken auf unterschiedlichen Feuersteinarten siehe auch Foto 82

Foto 82  second cat like mask  on black flintstone

  

Foto 83

Foto 84

Foto 84a

Fotos 84 und 84a   Eine interessante Darstellung auf einer Sandsteinplatte, die bei Drehung um 90° das Motiv verändert. Die Gestalt ist über die Rückenpartie als  menschlich zu interpretieren, wobei der Kopf eine katzenartige Bedeckung trägt, der ausgestreckte Arm wäre als Tatze oder Pfote zu sehen, die bei der 90 Grad Drehung als Nase einer Maske erscheint. 
This  Sandstone object is indicating a  clockwise viewing in 90° . The back part appears like a standing person, face  covered by a cat-like "mask". The arm has a shape  of an animals paw, extending when turning,  into a long nose, two eyes and mouth  of an overall mask. 

Foto 85

 Foto Nr. 85 als Gegenstück dazu nun eine weitere Maske, die aus einem Kieselgestein sehr verschliffen oder verrundet wirkt. Hier dominiert der lange Nasenbereich, bei dem  die Nasenöffnung über dem kleinen Mundbereich dennoch gut zu erkennen ist.  Sollte in der Mulde der Augenhöhe vielleicht eine Fläche zum Modellieren eines Auges gedacht gewesen sein? Vergleiche dazu ein Fundstück aus Feuerstein, bei dem die "Nase" zu einer stehenden Figur mit ausgestrecktem Arm erkennbar wird, die einen weißen Kalkfleck umschließt. (Auge als Mondsymbolik einer weltweiten Cosmology? )

Foto 86

The mask of photo nr. 85 appears very worn and old, and dominated by a large nose indicating nostrils. The mouth part is also shown, but the larger eye cavity suggests a mould for shaping the eye with plasticine. Compare for such the flint-stone find #. 85, showing a long nose in form of a standing person looking left, holding in an outstreched arm an "eye" , here shown as  an uprising "moon" crescent.(World cosmology)?

Foto 87

Foto Nr. 87 STEELE.  Es befindet sich links neben der Nasenwurzel eine ähnliche Mulde oder Vertiefung  auf  Augenhöhe.  Die Nase selbst ist klar als „menschlich“ zu deuten und der Mundbereich ist schwach ausgearbeitet und bleibt klein. Diese Vertiefung ist wiederholt im Inventar zu beobachten und tritt auch auf Steinmasken   als  "Augenhöhlung"  oder nur als Loch auf.  

transl.Engl. Stelea-like stone slap. This rock or quarzite stone has a similar moulding here on the left side next to the long nose.  (Sorry not too well seen on this photo here)The features are clearly that of human faces with a very small  mouth. A cupule is noticed within this assemblage also on  flint-objects, see following objects.  

Foto 88

Nr.89


Foto 90

Foto 90a

Rezente AFRIKA-Schnitzerei (Makonde-Kunst) im Vergleich zu Objekt 90 und 91. zeigt rechts neben der "langen Nase" einen weißen großen, runden  Kalkfleck und das Objekt 91 hat dieses "Kreisauge" halbiert und zeigt das  typische "Deckellid" im Halbformat, vergleiche dazu diverse Objekte, die hier unter  den Maskenartigen vorgestellt werden.Foto 90b zeigt an, dass die "lange Nase" hier wie ein Elefantenrüssel gestaltet ist.War der Künstler mit dieser alten "Ikone" vertraut.? Transl. AFRIKA-carving of MAKONDE ART (recent) showing an  eye depictions in a circle  compared to the objects 90 and 91, but also showing "long noses"  and   a "full circle" in white chalk  is seen next   to ´the nose, however the other "maks" showing the half lid eye only, which  can be compared to the stilistical depiction presented in African art.  See photos   91/92 and more on this webpage.  Was the artist familiar whith such long lasting traditional motif? The back part of the carvig will be presented on www.schafftwissen.de. chapter IV, soon.  Notice, the nose is shaped like an elephants trunk Photo #90b

Foto 90b

Foto 91

Foto 92

Dieses quarzitische Sandstein-Objekt hat keine "Langnase" aber die Augengestaltung ergibt eine deutliche Merkmalwiederholung in Halbmondform  .Im Mundbereich sind 2  Zähne auszumachen, ein Merkmal, welches schon bei den Menschenkopf-Darstellungen wiederholt erkennbar wird..

Foto 93

Foto 94

Foto 95

Foto 96

Foto 97

Foto 98

   Eineäugige-Maske.

Foto 99

Foto 100

Foto 101

Objekt  hat unter dem geöffneten Auge  links einen kleinen Vogel angedeutet.

Alle Fundstücke signalisieren thematischen Fundzusammenhang bis hin zur Abstraktion  Unabhängig von dem Motivzusammenhang, dominiert durch die Herausstellung von „Nasen“, kann man auch die damit verbundene „Einäugigkeit“ als Merkmalzugehörigkeit gelten lassen. Dieser Motivkreis ist  bei Experten bekannt. Damit nicht genug, die drei nachstehenden Funde wiederlegen  aber eine allzu  einseitige Zuordnung.

Transl.: It may be "save" to conclude from the main objects presented in similar motifs, that there is a motif connection, due to dominant features, such as long noses and facial features of one eye only. To  experts this stilisation is perhaps familiar, but the following finds contradict any generalisation? See next objects.

Foto 102

Foto 103

Foto 104

Foto104a

Objekt ist ein Fundstück von der canarischen Insel LANZAROTE: Ein Amulettstein mit Öse. Dieser unscheinbare kleine, runde Lavastein ist auf der Vorderseite mit schematisierten Gesichtsandeutungen als "Mondmaskenstein" mit noch erkennbaren Eingriffsmerkmalen zu deuten. Die Rückseite ist  flach und wie ein Strandkiesel " rundverschliffen". Er ähnelt dem Mondmaskenstein hier aus Nord-Deutschland.Siehe Foto 103./ Transl. A " pendant stone", perforated  on this rather flat and disc-shaped  lava stone with working marks in front, resembles the moon-mask-stone from northern Germany here. see photo # 103

Foto 105


Bei diesem Motivkreis tritt der „Nasenbereich“ völlig in den Hintergrund. Der deutliche Schwerpunkt liegt im Augenbereich, ist aber dennoch kontrastreich. So  zeigt z. B. Foto Nr.103 den waagerechten Einschlag und einen senkrechten Einschlag für die Augenpartie, oder ein geöffnetes Auge neben einem geschlossenen Auge. (Foto 105.) 

Transl.. in contrast to the object on picture  # 103 is here now  a different   "mask"  design shown.  EYE- depictions vary. There can be a closed eye in contrast to an open one or  in addition to those features, the eye is depicted in a vertical or horizontal position, showing  more variability. 

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