| |||||||||
![]() | KAPITEL III «zurück vor» KAPITEL V KAPITEL IV Vergleichsversuche, Zuordnungen und andere Zusammenpassungen
Diese Tabelle - Resultate und Versuche einer Übersicht über die weltweiten Fundbestände der paläolithischen Forschungsgeschichte - ist alsGeschenk hier in mein Archiv eingeflossen. So kann ich leider heute keinen Quellennachweis dazu mehr liefern. Sie galt für diesen Fundplatz auch nicht für mich als V o r l a g e, nach der ich mich hätte ausrichten sollen, viel zu komplex ist mein Fundspektrum inzwischen gewesen. Dennoch birgt sie eine Richtlinienkompetenz mit Datierungs- oder Zuordnungskriterien, auf die ich mich jetzt nachstehend berufen will. Nun sind aber Zeichnungen allein gerade bei diesen Funden, nur dem "kleinstmöglichen Betrachtungsspektrum" ausgeliefert und Papier ist oft genug geduldig, waren doch die "fehlenden Fotos" zum optischen Vergleich gern in den Veröffentlichungen für andere Anschauungen verwendet worden. Vergleiche von Zeichnungen über Fotos war hier für mich die löbliche Ausnahme die "FUNDAMENTA" - Reihe A, Band 1, Monographien zur Urgeschichte: "DER ALTSTEINZEITLICHE FUND-PLATZ SALZGITTER- LEBENSTEDT" Böhlauverlag Köln Wien 1982 von Alfred TODE. Daraus nun zitierend, wird der Vergleich mit der obigen Tabelle und seinen Wert für die Fundstelle "GROß-Pampau" offensichtlich. S.37, Abs. 2.letzten 2 Zeilen:"...So liefert der Fundplatz von Salzgitter-Lebenstedt mit seinem reichen Fundmaterial ein neues und individuelles Kultur-Inventar, dass die starke Differenzierung des Mittelpaläolithikums neu belegt." Zitat Ende. Atypische Stücke mit Retuschen und Gebrauchtspuren, sogenannte "Gelegenheitsgeräte" aber auch große Klingen bzw. klingenförmige Abschläge wurden von mir hier wiedererkannt, und könnten aus meinem Bestand stammen. Diese Abschläge haben aber "technisch gesehene Merkmale", die man der Gruppe der "CLACTON- Abschläge" zuordnen könnte und der SALZGITTER-FUNDPLATZ "lieferte" auch einfache "Abschlagstücke" , Spitzen-, Breitschmalklingen, verschiedenster Form, darunter auch manche Abfallstücke. Sie wurden von den Ausgräbern des SALZGITTER-Fundplatzes der Gruppe der "Kernsteine" zugeordnet. Ich zitiere aus Seite 36, Absatz f :..." unter den insgesamt gefundenen 1000 Abschlagstücken, ist der "Lavellois-Abschlag absolut v o r h e r r s c h e n d, nur etwa 10 Stücke, mit starkem Schlagbuckel und großem Winkel zwischen Winkel und Basisfläche machen den Eindruck von "Clacton"- Abschlägen, auch sie haben aber teilweise "Lavellois"-Basisretusche. Einige Schmalklingen machen fast einen "jungpaläolithischen" Eindruck." Zitat Ende Clacton-Abschläge sind in der Rubrik der oben gezeigten Tabelle aber in die Datierung von mindestens 240.000 Jahren platziert worden und zeigt für mich damit auf, daß es wohl eine starke Differenzierung mit Vermischungen aus viel älteren Zeiten geben muß. Auch können es nicht immer nur "Jägerkulturen" gewesen sein, die hier durch Zerlegung ihres Beutewildes als die Urheber der lithischen Hinterlassenschaften allein gelten, die dann wie hier bei der SALZGITTER-LEBENSTEDT Fundstelle, in der wissenschaftlicher Bewertung eine Datierung von 50.000 bis 55.000 Jahren erfahren (Neandertaler), damit war das grundsätzliche Thema einer" starken Differenzierung von Formengruppen" zwar wissenschaftlich anerkannt, aber dann die eventuelle Vermischung solcher großen Zeithorizonte irgendwie "unerklärlich" belassen. Woher soll die alte Schlagtechnik -genanntes "Clactonien" - für diesen Fundraum gekommen sein? Waren nicht vielmehr diese alten Bestände für Menschengruppen ein augenblicklich, nutzbarer Vorteil, so sie verstreut im Gelände vorgefunden waren? Dazu nimmt dann der Forscher JEEP OTTENS aus den Niederlanden Stellung, mit seinem Beitrag " Neue Entdeckungen aus den nord-niederländischen "Alt-Moränen Landschaft". Seiten 78 bis 83 in der Heft-Serie "Archaeologische Berichten " Nr. 20. Sieht er nun in seinem Fundspektrum auch die künstleriche Seite des Vormenschen, schreibt er jedoch diese aber dem entwickelten NEANDERTALER zu und ist gleichzeitig erstaunt, daß 23 Tierdarstellungen aus einer Gesamtzahl von 65 die Kategorie der "Affen"ist, die einen so großen Raum in seinem gesammelten Inventar einnimmt. Diese offenen Fragen sind vorerst ungelöst, aber mit der generellen Entdeckung der Affenarten hier für den nord-europäischen Raum aus den Kiesen und Sanden Nord-Deutschlands, ist damals wenigstens erstmals die Frage aufgeworfen, in welche Zeitabläufe diese Tiergattung gehören sollte. Ein anderes Zeitfaktoren-Fenster ist nun aufgestoßen worden, welches zwar nicht sofort eine Lösung offeriert, aber umdenken läßt und dabei gleichzeitig indirekt fordert, die figürlichen Aspekte dieser lithischen Hinterlassenschaften einzubeziehen in die bisher dominanten "Werkzeugkästen" von Frühmenschen. Erst jetzt könne von einer Vermischung der Kulturhorizonte gesprochen werden, ist meine unmaßgebliche Meinung, die ich hier fundiert vorstellen werde. Bisherige technische Zuordnungskriterien führten auch die praktischen Forscher, wie den verstorbenen WILKEN DÜRRE, in die Sackgasse, als er sich bemühte, eine gültige, nachweisbare Trennung von der LAVELLOIS-Technik zu finden, die nun ganz im Gegensatz zu dem ansonsten archaischen Habitus anderer "Technikgruppen" steht? (Clacton und Heidelberger Kultur,Trümmertechniken). Mein besonderes Interesse liegt in Formengruppen, die noch keine offzielle Gruppenzuordnung haben, wie die bekannten alt- und mittelpaläolithischen Inventare. Der Umstand einer Steinzerlegung muß neue Impulse haben, damit Bestände, wie sie in der folgenden Fotoserie zu sehen sein werden, integriert werden können und die figürliche Außenseiter-Rolle einzelner Objekte Anschluß bekommen.
Großer Abschlag von Foto Nr. 3, hier von der anderen Seitenansicht, vorn
Ober-und Unterseitenansicht einer Beilform (mittig liegendes Objekt
Links: schematisierter " Affenkopf", rechts: einäugiger Maskenstein. Diese uralte Form findet sicht in Gegenstücken aus Feuersteinmaterial und ist wenn man sie dreht, eine paläolithische Grundform mit Leitmotiv-Charakter. Auf diese Formenbestände möchte ich mit den nächsten Objekten näher eingehen. Es sind die seit mehr als hundert Jahren erkannten Grundformen für Werkzeuge der frühen Menschengruppen.
Dieser schwere Keil ist mit Schattenbildern versehen, die leider nur durch Vergrößerung des Objektes gut erkennbar werden, wie ein Menschenkopf mit Kopfschmuck. Nur am Original zu studieren. Wegen seiner Formgebung ist er hier in die Kategorie der "Spalter, Keile, oder (Hand) -Beile" zugeordnet. Vorerst jedoch noch einige Abstecher in anderere Typenbestände, da die Doppelbildhaftikgkeit solche Excursionen erforderlich machen.
Die Umrissform dieses Objektes aus Feuerstein ist identisch mit dem Objekt von Foto Nr. 7 und zeigt hier bei Seitenlage einen "Affenkopf im Profil". Das leicht geöffnete Maul ist auch bei anderen Motiv-Darstellungen wiederzufinden. Vergleiche dazu nachstehende Objekte.
Wenn auch diese Gruppe nicht aus ungestörter Einbettung entnommen werden konnte, war es zumindest aber möglich, hier über die Gesteinssorte mit identischer Patinierung eine Zusammengehörigkeit über diese äußeren Merkmale wieder herzustellen. Der Affenkopf ist mit seiner Stellung ganz generell , aber auch mit dem geöffneten Maul vergleichbar, jedoch ist dieses "Merkmal "auf den nachstehenden Affenkopfdarstellungen variable. Vergleiche dazu die Feuersteinstücke, beide haben geschlossene Augen, welche nur über die schmalen Kerben gezeigt sind, dafür aber eine Nasenandeutung und das geöffnete Maul liegt als große Kerbe (Foto Nr.11) unterhalb der "hellen" Gesichtsmarkierung. Alle nachstehenden Fundobjekte erwecken den Eindruck von Jungtieren (Affen), oder zum Teil von kleineren Affenarten.
Baby-Orang-Utan and mother. Natürlicher Lebensraum heute: Tiefland und hügeliger tropischer Regenwald und der einzig wirklich baumbewohnende Menschenaffe. Verteilung: Nordsumatra und Borneo. Vergleiche dazu folgenden Stein mit Ohrenandeutung und kleinen geöffnetem Maul mit angedeuteter Miniatur- Zahnreihe. Fotos 12 bis 12c/ compare to the natural Primate now the small stone sculpture with indication of ear and open mouth part chipped to display a small row of teeth photo 12b
Fotoserie Nr. 12 bis Foto Nr. 12c verstärkt nochmals den Eindruck von Affendarstellungen mit seiner links und rechts Ansicht, sowie seiner sehr gut gearbeitetem Maulpartie mit Zahnandeutungen. Die Augen liegen zurück und sind nur "lebhaft" in der Linksprofilaufnahme angedeutet, Foto Nr. 12c. Im Bereich der Nasenlöcher befinden sich 2 kleine Lochmarkierungen, ob diese künstlicher Herstellung sind, muß noch untersucht werdenThis photo series nr. 12 to nr.12c, a head of a baby-ape underlines again the ape theme presented. Indicating a good workman-ship on the "open mouth" also indicating small row of teeth. Nostrils are to be investigated, for a natural or artificial interblending. Not so well pronounced are the eyes of the general facial impression, however more "lively" on picture nr. 12c
Foto 12d A BOB DOYLE FIND, MAINE;USA, Quartz presented End of March 2006.Gefunden in einem Kiesgrubenaufschluss im südlichen Staate MAINE: In diesem Fund sehe ich einen direkten Vergleich zu der Darstellung auf Fotoserie 12 bis 12c, die ich jetzt hier beide zum Vergleichen vorstelle( 2.4.2006). Da ich meinen Fund schon seit entlichen Jahren im Bestand habe, ist diese Präsentation eine Absicherung des Themenbereiches Affenköpfe der "Mutter und Kind"-Thematik siehe dazu die ersten Kapitel dieser Webseite .Man beachte die Kopfform und den Schwerpunkt Augenpartie und Maul./This is a quarz find presentd by Bob Doyle, end of March 2006 found in a quarry in southern MAINE.Direct comparancy is now possible to a Groß-Pampau find from northern Germany see photos 12 to nr. 12c, for years an item in this inventory, and published now 2.4.2006, securing now in parts the "mother and child theme" presented in the first chapters of this website.Note the similarities in the head shape, and here a very good eye-socket and mouth indication.While some might see here also another figure emerging from the mouth, I do see the attempt in " carving the tongue?".Best to be secured when viewing the original.
Die Maulpartie ist hier geschlossen und auch der Motivkreis innerhalb dieser gesamten Typologie vom "geschlossenen und geöffnetem Auge" wird mit diesem kleinen Affenkopf nochmals unterstrichen. Auf seiner Stirn liegt im Profil die Umrissdarstellung eines weiteren Affenkopfes, der aber nach unten schaut und den ich mit einem anderen Fund ins Verhältnis setzen möchte. Vergleiche Foto 14
Wie in einen Rüssel eingerollt zeigt sich ein Affenkopf-Relief. Man ist geneigt hier die Wiedergabe eines Vormenschen (Erectus) zu sehen. Zweifel sind berechtigt, jedoch ist diese Art der Rüsseldarstellung ein sehr häufiges Motiv vom Fundplatz "Groß-Pampau", Schleswig-Holstein. Mit dem folgenden Fund ist der Motivkreis "Elefanten" nochmals wiederholt. Hier zeigt sich das Thema auf einem symbolischen "Werkzeug" in Form eines Stabes mit mehr "moderneren" Gesichtszügen.
Stabformen dieser Art sind auch mit anderen Motiven versehen, die ich zuerst wieder mit einer Affenkopfsymbolik und dann mit einer Bärenmotivpalette sowie anderen Darstellungen vorstellen möchte.
Die Rückseite zeigt eine typische "Steckspitzenkerbe", dabei könnte das Objekt dann mit anderen Materialien wie z.B. Holz "verbunden" worden sein?
Unter den mikrolithischen Klingen sind "Gesichter von kleinen "Bären" auszumachen, wie das Stück rechts vorne und werden daher von mir hier als "aufgerichtete Bären" interpretiert. Das linke, aus grauem Feuerstein gearbeitete Objekt stammt aus Süd-England und war von mir bei der Be-gehung des Fundplatzes mit Ron WILLIAMS entdeckt worden. Dort nicht so bekannt, ist es ein gutes Belegbeispiel von Themenwiederholungen, auch über größere Distanzen hinweg.
Fotoansichten Nr. 17d und 17e ist eine Zwei- Seitenansicht. 17c ist der Übergang vom länglichen zu breiteren Darstellungen und dabei "erinnert" das rechts stehende Objekt ein wenig an die Osterinsel-Großskulpturen. Der nur im Profil zu erkennende "Affenkopf" verändert seine Form auf der Rückseitenansicht in eine Wiederholung der Stäbe (Foto 17c Kopfformen) und hat nunmehr wieder den "Stab-Charakter" den der anderen Beispielfunde.
Das rechte Stück geht schon mehr in die Richtung eines "Schabers". Die Rückseite ist gänzlich mit der original Kortex behaftet. Typologische Leitformen aus dem Paläolithikum/Leading forms of palaeolithis cultural inventories Laut Vorgabe der Tabelle von Abb. I dieser Seite, ist das nun folgende "Werkzeug" vom Frühmenschen HOMO ERECTUS;nach seiner Formgebung zu urteilen in die Holstein-Warmzeit ,beginnend vor ca. 240.000 bis 500.000 Jahre, einzuordnen. /Abb.nr. 1 "suggests" a tool-type implement used by early men, like HOMO ERECTUS and his time period starting 240.000 years ago until 500 000 .
2 Objekte mit nur scheinbarer Identität, auch wenn die Größe fast überein-stimmt. Diese Unterschiedlichkeiten liegen im Materialgebrauch und in der Arbeitsweise, hier die Spitze zu formen. Weiter zeigt das Stück aus Flint eine "Doppelbildhaftigkeit" am Object mit figurativem Charakter./ These two objects share almost "identical size" , other than this they are different in the matarial used, like quartzite and black flint, and in the way the different techniques are used creating the pointed shape. Furthermore the flint object carries clearly a double impression, like a figurativeness on its back side.
Rückseitenansicht ist auf Bild nr. 19b (mitte) gezeigt. The back part of this object can be viewed on photo nr. 19b (middle)
Eine "Doppelbildhaftigkeit" auf Rück- und Vorderseite. Rückseitig ist die Kortex belassen und zeigt mit kleinem Ohr, Auge und leichtgeöffnetem Maul einen toten? Bären, welcher mit der vorderseitig gezeigten "Waffe" erlegt oder ausgewaidet wurde? The double side of the flint artifact is presented in the figurative form of a streched out bear, perhaps killed with the tool - implement, judged by overall form of the implement. The cortex shows a little ear , eye and a slightly opened mouth.
Zum Interpretations-Vergleich eine thematische Variante aus anderem Gestein ohne "Werkzeug-Anzeichen".
Auch dieser kleinere "Keil" hat rückseitig seine Kortex belassen, ist formübereinstimmend mit den Funden auf den vorangezeigten Fotos (besonders mit Objekt Nr. 7) trägt aber einen kreisrunden Fleck auf der Vorderseite und "signalisiert" damit eventuell seinen "mondbezogenen" Motivkreis. Andere Interpretations- Vorschläge dazu sind sehr willkommen.
Für einen Gesamteindruck von Formenzusammenhängen sind hier nochmals die Objekte von Foto Nr. 18 bis 19b nebeneinander gezeigt. Auch auf Foto Nr. 20 wiederholt sich die Umrissform . For an overall impression of the objects Photo 18 to 19b here all three objects are presented for shape similarities this shape will continue on Photo nr. 20 as well.
Hier ein sehr zerklüftet wirkender Feuerstein-Keil mit Formidentität zu den bereits gezeigten Objekten. Dieser Stein ist herausragend, birgt er doch microlithische Elemente wie Fischformen, die nicht "herausgeschält" wurden. Außerdem ist der figürliche Befund hier so dominant, wie sonst bei keinem der anderen Exemplar.
Den Leitformen der paläolithischen Faustkeile zugeordnet, war auch hier die Suche nach den Gebrauchtspuren vorderrangig. Das Ergebnis war sensationell, was meinen Typenbestand anbetrifft. Bei leichter Drehung erschien ein "Hexengesicht", wie aus unserer "Märchenwelt" genauso überliefert. Die Diskriminierung alter Menschengesichter oder gar die entsetzliche Zeit der "Hexenverbrennungen" durch ein Denunziantentum ungeheuerlichen Ausmaßes, soll hier nicht der Gegenstand einer Diskussion werden, vielmehr verweise ich auf meine Ausführungen in Kapitel III zum Thema "Schattengesichter des Mondes" hin.Weiterhin könnte hier auch ein "Geächtnisstein" vorliegen, verfolgt man kleinere microlithische Formenbestände an diesem Objekt und damit sind es auch die "Bücher der Steinzeit?"
Dieser "Keil" ist eine Vollform, aber das nächste Stück ist ein halbierter Keil, wie er sehr häufig im Inventar vorkommt und gibt hier nun das "Gesicht" einer Frau zu erkennen, die himmelwärts blickt.Es ist nicht unbedingt ein "altes" Gesicht aber könnte durchaus männlich oder weiblich deutbar sein.Auch diese Gesichtskonturen sind im "Kosmos-Mondführer" (Kapitel III ) beschrieben, ebenso wie das Gesicht junger Mädchen, welche ich bereits in meinen Ausführungen dazu beinhaltet habe.Die alte Mondgöttin, die sich "verjüngt" oder als Frau ihren Lebenslauf prägt, sind mehr als mondbezogene Zeitabschnitte zu werten und damit ist der Grundgedanke von Werden, Werdegang und Wiedergeburt dem Menschen von Altersher vertraut?Bei den alten lithischen Hinterlassenschaften sind mögliche Aufspaltungen oder Halbierungen neu zu überdenken, um den Steinen auch als Bilderträger eine Chance zu geben, mehr über unsere schriftlose Vergangenheit in Erfahrung zu bringen. Die "verjüngten" Vollformen (Halbierungsanzeige als numerical factor?)
Fotos Nr. 20 und 21 repräsentieren Formen, welche traditionell ebenfalls den sogenannten Faustkeilformen zugerechnet werden. Interessant ist hier wieder, daß nur bei hellem Lichteinfall die "Gesichtskonturen" im oberen Bereich erscheinen, aber ansonsten jedoch der Eindruck besteht, dass es sich um reine Absplisse handelt, die bei Benutzung entstehen können.
Hier ein Bilderträger in Form eines "Schabers"/ (scraper )mit einer ähnlichen Gesichtsandeutung wie Foto Nr. 21 (linksseitig oben). Die Flecken auf dem grauen Feuerstein laden zu allerlei figürlichen Deutungen ein, das sei hier nur nebenbei bemerkt, ansonsten sehe ich mehr einen Zusammenhang zwischen beiden Gesichtskonturen. Ähnlich ist auch das Gesicht auf dem folgenden großen Abschlag, einer sitzenden Figur entsprechend.Material: schwarzer Feuerstein
Ein Objekt aus quarzitischem Sandstein hat seinen "Nasenvorsprung" auch nach der Spaltung des original Steines beibehalten. Dieses gespaltene Fundstück hat keine erkennbaren weiteren Gesichtsdetails. Damit ist belegt, dass es keine pauschalisierten Aussagen zu diesem Formenreichtum geben sollte. Dazu noch weitere Beispiele.
Eine "bebilderte" Handaxt(Vollform) mit alten Sedimentanhaftungen/ A handaxe with paint and sediment adherence.
Im nächsten Kapitel werden die wenigen großformatigen menschlichen Gestalten vorgestellt, von denen Grundformen hergeleitet werden können, die auch für diese kleineren Ojekte gelten . Damit finden die mehr dreieckig wirkenden oder hockenden Figuren mit verstärkter Basis und verjüngt zulaufenden Spitzformen nicht mehr generell nur allein eine "Faustkeilerklärung" d.h. Werkzeuginterpretation, vielmehr sind viele Stücke Sinnbilder oder Bilderträger. Wen wundert es, ging man doch unlängst davon aus, dass der Neandertaler nicht sprechen konnte, nun ist diese Unfähigkeit wohl auf den Homo-Erectus "verschoben" ?. Hatte er sich mit einer Bilderflut verständigt????Unbeantwortete Fragen aus der Forschung. Warum werden sie nicht weiter verfolgt?
Gesichtsandeutung mit "Nasenvorsprung" rechtsseitig Zu den altpaläolithischen Formenbeständen zählt auch die Grundform (rechtes Stück), sie wird in der geologischen Rubrik auf der Tabelle dieses Kapitels in die "Holstein-Warmzeit", über die "Elster-und Mindelkaltzeit" bis hinab zu älteren Warmzeiten reichend auch mindestens dem "Homo erectus" zugeordnet. Das größere Objekt trägt figürliche Attribute und ist damit zumindest über die Kortex mit Eingriffsspuren deutlich als figürliche Grundform gekennzeichnet. Auch das linksseitige Stück hat Gegenfunde.
4 Wiederholungsformen des kleineren Objektes von Foto Nr. 23 bis hin zu identischen Maßen. / 4 shape identities of the smaller object Foto Nr. 23
Links: sogenannter "Rundschaber", rechts: Wiederholungsform wie Foto 23. Wiederholungsformen auch auf Foto Nr. 24a oben linkes Stück aus Granit. Die anderen Formen werden in Kapitel V nochmals in einen Vergleich gestellt.
Diese sehr stark vertretene Formengruppe tritt in fast allen Gesteinssorten am Fundplatz auf und scheint Bestandteil zugehöriger, großformatiger Findlingsblöcken zu sein.
Auch diese kleineren, mehr gedrungen wirkenden flachen Stücke, sind artverwandte Formen aus diesem typologischen Verbund. Ob es sich hier um Werkzeugformen handelt, dazu dienen zum Vergleich die nächsten beiden Objekte.
Rohlinge können hier gemeint sein, ohne jegliche Bildhaftigkeit am Stein selbst, sind es doch bereits "Werkzeugformen". Immerhin kann mit den sehr gut geformten Spitzen bereits etwas "getan" werden, doch gilt unter Einbeziehung der folgenden Objekte die Frage, sind die Stücke n u r unvollendet? Andere Fundstücke bestärken diese Fragestellung, da eben viele dieser Formen auch figürliche Aussagen in sich vereinigen, wie die nächsten Funde darlegen. Foto Nr. 28 zeigt gute Spitzen, dennoch wirken sie wie "unbenutzt". Wurde mit solchen Geräten auch Handel betrieben, dabei diese Rohlinge vielleicht erst später mit "Markenzeichen" versehen? Verfolgt man solcherlei Fragen, ist man auf Funde wie die vom Foto Nr. 29c angewiesen. Eine gewollte Gesichtsandeutung kommt deutlich zum Ausdruck. So könnte durchaus - allgemein gesehen - die Behauptung gelten, es befinden sich "dekorierte" Werkzeugformen im Fundinventar.
Diese Gesichtsmaske wirkt wie vom Kulturkreis der "Mayakunst". Diese Zusammenhänge sind zwar nicht ganz klar, doch manche Objekte tragen in jedem Fall auch andere Einflüsse, ich verweise auf den Steinfund, der ein kleines Lama darstellt. Formenübereinstimmungen gibt es für den Fundstein aus rotem Sandstein, aber beide brauchen nicht aus gleicher Quelle zu stammen. Immerhin scheint er noch mehr verrundet und damit vielleicht auch älter zu sein. Weitere Formenvergleiche mit Übereinstimmungsmerkmalen.
"Völlig aus der Art geschlagen" unter den bekannten Formengruppen ist damit das nächste Fundstück, und gerade deswegen soll es gezeigt werden. Ohne "Schnörkel" ist es sicher ein gutes Gerät, aber wurde es auch verwendet? Nichts deutet daraufhin. Fotos 31 bis 31c shows an implement not well known in this area here, and therefore it will be presented. Figurative elements are absent on the object and if it was "used" as tool, has to be determend by use-wear analysis
WEITERE VERGLEICHSOBJEKTE / more objects to be compared see next photos. Photos nr. 32 to 32b has a similar shape, but here one can notice with a bare eye traces of figurative carvings. The object is again shown on photo nr. 34 to be compared in size measurement with another rock carving.
Auf diesem keilartigen Stück sind wieder Motive eingekerbt, wie das seitlich erkennbare Vogelgesicht, aber der Funktions-Charakter bleibt, doch passt es nicht in ein hier bekanntes "Werkzeugschema". Im Vergleich mit anderen Formen in Feuerstein gefunden, sind Ähnlichkeiten vorhanden (vgl.Foto Nr. 33) bis hinein in Gesichtsdarstellungen die hier allerdings nicht gezeigt sind. Der Schwerpunkt ist auf den möglichen Werkzeugcharakter gelegt, wie das Foto 33a unterstreicht.
Die rechtsseitig erkennbare abgeschlagene Kante, macht dieses Stück zu einem scharfen Gegenstand, und erweckt die Form eines paläolithischen "Choppers", ob jedoch damit gearbeitet wurde bleibt ungeklärt./classifying this object as so called pal."chopper" must remain open. Unless there are attempts to verify such objects as tools by use- wear- analysis, any such definition must remain speculation.But not affected by this is a comparison of shape and figurative elements, an open invitation to research in general. Die Beweisbarkeit ob ein Arbeitsgerät vorliegt, ist mit der Gebrauchtspuren-Anlyse zu klären, diese Untersuchungen können hier nicht erfolgen und so bleibt der optische Vergleich ohne Mikroskop ein Versuch nur über die Formenvergleiche einen Zusammenhang herzustellen und dazu sind die figürlichen Elemente oder auch nur Teilaspekte davon, unentbehrlich. Granitfund ( Foto 34)mit identischer LÄNGEN- Abmessung. Das Granit- Material mit seinem sehr unterschiedlichen, natürlichen Bruchverhalten z.B. gegenüber dem" Feuerstein", sicherte viele zweifelhafte Funde ab oder machte oft andere Stücke erst " interpretierbar".Es war ein "Kopierungsvorgang" von den damaligen Steinschlägern ausgeführt. Für mich ergab sich über diesen Vergleich eine fundierte Absicherung im Umgang mit dem Unbekannten, und diese, von mir angewandte Methode, stand dort jedem Sammler offen, denn die Vielfältigkeit des Gesteinsspektrums war allzeit offensichtlich.
Two objects shaped in two different rock material but in identical size(copying) securing for me the artifact character on the sampled site here and at the same time offering help to my induced method in order to deal with the "unknown". Any visitor (researcher) was able to notice the diversity of rock material here is this quarry and had a similar base for studies?
Anhaftende alte Kortex auch auf den weiteren Beispielfunden und mehr in die Kategorie der "Pebble Tools" gehörend. Offenbar zieht sich dieses Gerätespektrum durch lange Zeiträume hinweg immer wieder durch die Fundinventare?
Anhaftende Kortex bei halbierten Formen sind ebenfalls häufig und erlauben doppelte Sichtweise auf das Objekt, wie bei Foto 18c Für diese Mehrfachdeutungen ist auch der folgende Fund von Interesse. Er gleicht den allgemein anerkannten "Faustkeil-Formen", wird aber in keinster Weise diesem " Arbeitsgerät" durch sehr einfache, nachweislich erkennbare Einsatzspu-ren gerecht
Die Rundumbearbeitung aus hellgrauem Feuerstein, ein sogenanntes Acheullèen Stück, würde nach der gezeigten Tabelle in die Mittlere-Altsteinzeit und damit in eine Zeitstellung von 180.000 bis 120.000 Jahre fallen, so man das Objekt als "Werkzeug" wie einen Faustkeil betrachten will. Dafür gibt es keine Hinweise wie Absplisse etc. am Original selbst. (siehe Foto unten) Bleiben also nur die figürlichen Attribute, wie ein rechtseitiges Profilgesicht, mit Kopfbedeckung. Die Verstärkung dieses Gesichtes mit Kopfbekleidung fand ich auf einem anderen Stein wieder. Vgl. Foto Nr. 28
Zu diesem sehr ausdrucksstarken Gestein fanden sich noch mehre Stücke, welche die von mir erfasste Serienausbildung sicherlich nur im kleinsten Spektrum wiedergeben kann. Davon ein" katzenartiger" Kopf, der seine figürliche Interpretation bei einer Drehung des Steines "verliert" und zum Gerät wie ein Schaber oder Chopper wird, siehe Foto Nr. 43
Weiter mit bislang "unbekannten" Typologien von Geräteformen
Foto Nr.44Die Unterseite des quartzitischen Steines ist flach gerieben, die von den Feuersteinstücken sind auf den nächsten Fotos gezeigt./ The bottom part of the quarzite stone is flat and the flint objects are shown on the next photos.
Nur einer von diesen schwarzen Feuerstein-Keilen, hat eine deutliche figürliche Wiedergabe.Noch mit anhaftender Kortex ist das linke Stück bei Drehung zu einer liegenden Tiergestalt mit Augenmarkierung geworden. Unüblich für eine eindeutige Figurenzuordnung ist die dann fehlende Standfläche oder die mit einem Eingriff angedeutete "Vierfüßigkeit", siehe dazu die Beispiele in den ersten Kapiteln dieser Webseiten-Erstellung. Es ist demnach nicht falsch zu vermuten, daß es sich um ein dekoriertes Werkzeug handeln soll. / Only one of the black flint finds shows a clear figuration and some parts of an old cortex remaining gives the appearance of an animal judged by a clear "eye marking." Missing are the usual criteria like a flat base to stand on or the often observed percussion to indicate 4 legs, like demonstrated on animal depictions presented on the first chapters of this website, alternatively allowing the interpretation of a "decorated" tool.
Grundformenbestand mit äusserlicher Formenübereinstimmung (44d) hier Granit und Flintstein in Gegenüberstellung. Das Granitstück hat die Tendenz zum Werkzeugcharakter eher als das Feuersteinobject, mit seiner figürlichen Aussage.Vergleiche dazu auch die nachstehend abgelichtete Gruppe kleinerer Geräte als Bestandteile des Inventares. (Foto 45)
Traditionelle "Werkzeuginventare"
Oft ist die Halbierung einer Vollform vom Erscheinungsbild "abzulesen" d. h. diese Abtrennung ist durch eine Symmetrie-Linie signalisiert, aber auch gleichzeitig eine Erklärung für die "Vermischung" der "Clacton-Abschläge" , welche dann als Streufunde aufgegriffen und durch weitere Bearbeitungsmerkmale verändert wurden, je nach Einsatz als Werkzeug oder nur für eine Bilderwiedergabe. So konnten eben bei den bereits vorgestellten "Ritzungen" zur Aufspaltung einer Kugel (Kapitel III) einzelne Segmente ebenso eine rechnerische Komponete beinhalten, die sich dann in schmalen, flachen Stücken, wie nachstehend gezeigt, als Teilungsfaktor "ablesen" lassen? Der Mond mit seinen zunehmenden und abnehmenden Phasen bot den Menschen ausreichende Beispiele für die Veränderung von Stärke und Größe, (Erdnähe und Erdferne). Eine andere These für einen Versuch der "schriftlosen Vergangenheitsbewältigung" der Steinzeit.
Traditionelle "Werkzeuge", aber auch Halbierungen, Viertellungen etc. von Vollfiguren?
Diese "Verjüngungen" setzen sich bis in alle Formenbestände fort.
"Hockender Vogel" wie die große Findlingsfigur von Kapitel I, hier auf einem sehr schmalen Abschlag in themenidentischer Wiederholungsform, siehe unten
Rückseiten-Ansicht in dieser Perspektive gleicht mehr den mikrolithischen Darstellungen von "fliegenden Vögeln" wie bereits in Kapitel III gezeigt. Die "Leichtigkeit" und Beschwingtheit dieser Darstellung wird durch diesen sehr schmalen, dünnen Abschlag noch befördert und falls eine Gerätschaft gemeint sein sollte, fehlen hier wieder Abnutzungserscheinungen oder eben einfache Bruchstellen. Waren es oft diese schmalen Stücke, die viele Sammlungsbestände bestimmten, wurde aber nie ganz klar, warum die größeren Belegbeispiele, wie diese, nicht integriert waren? Vergleiche nun dazu die kleineren Fundstücke, die hier zum Teil identische Abmessungen tragen.
Größere klingenförmige Abschläge aus Feuerstein. Eine überdimensionierte Feuersteinklinge zeigt das nun folgende Objekt.
Den "Clacton-Abschlägen" zuweisend, ist eine generelle Zuordnung hier offen geblieben, da bis auf eine weitere Klinge, die leider zerbrochen ist, keine Wiederholungsfunde aufgegriffen werden konnten. Neben diesem Feuersteinmaterial, von dem noch ein recht großer "Rundschaber" in Form einer "Pilgermuschel" nachstehend gezeigt ist siehe Foto #55, werden im Kapitel VIII noch weitere Schaberformen präsentiert.
Foto 56 offen Granitformen
Mit diesem Stein sind bereits wieder figürliche Elemente vorhanden, welche sich ebenfalls auch auf Feuerstein herausheben. Daher wieder im optischen Vergleich nun eine sehr flaches Fundstück mit Gesichtsandeutungen.
Linke Objekte von Foto Nr. 60 und Nr. 61 sind identische Grundformen
Fast scheibenförmig ist dieses flache Granitstück. / Disc-shaped very slim object in fine rock grain. EXCURSION und mehr als 20jähriger Rückblick zu dem Sekundärfundstellen-Bereich in GEESTHACHT bei HAMBURG *******Artefaktverdächtiges Fundmaterial aus dem Kiesgrubenaufschluss von Groß-Pampau, abgelagert 1984 zur Wegbefestigung des Waldes fast unmittelbar am eigenen Gartenzaun in Geesthacht.( siehe dazu die nächste Foto-Serie)******
Sonst nur als Feuersteinmaterial gesammelt, waren nun hier Granitklingen entdeckt, neben offensichtlich zugehörigen kleinformatigen Teilen (bis 6cm), die den Eindruck eines " Sets" erweckten, welcher mit figürlichen Elementen ausgestattet ist. / The unsusual flint material was here in fine grain granit rock discovered. Small blades and pointed shapes together with stones carrying figurative elements, the find gave the appearance of a set within the overall size of up to 6cm.See photos #64a and #64b
Zwischen Klingen und Mikrolithen dieses fast moderne" Beilblatt aus Granit" in Tonschluff verpackt, es blitzte damals noch wie frisch und neu, hat aber Abriebstellen am Rand durch Schäftung? Meine Fragen zum Fundkomplex und zu diesem Beil, wurden offiziell nie beantwortet. Transl./ Between all similar material of rock, this alsmost modern shaped blade of an axe was still packed in grey clay, giving the object a "fresh" appearance after sedimentation removal. It showes "use wear traces", but my questions about its origin were never answered by official experts. Such material was unknown and the removal from the original location was reason enough to attest later in writing 1989 , that all finds have no value to scientific research. This way I became my own administrator of the discovered objects. Da dieses Beil nicht im Verbund an Ort und Stelle ausgegraben wurde, möglichst von einem" Kenner" erkannt und vom "Könner" ergraben war, ist damals die" Sekundärfundstelle" als Grund der "Ablehnung" genannt. Damit sind diese Funde nun in meinen Privatbesitz übergegangen; man mich auf diesem Wege zumindest zum "Verwalter" dieser steinzeitlichen "Geschichtsdokumente" machte, weil diese "ordinären" Steine als Informationsträger unbekannt und damit als "wertlos" verkannt worden sind( siehe dazu eine gutachterliche Aussage über "Irrwege der Forschung" 1989 hier in meinem Archiv.)
Von Hilfestellung konnte folglich keine Rede mehr sein, erst die Kontaktaufnahmen durch Eigen-Initiative zu Ing.C.Möller, Frau F. Blank, Ahrensburg, J. Rust jr. Ahrensburg, Dr. D. Matthes, Wolfenbüttel und W. Ehrich, Sülldorf kam der Ansporn, hier die "Selbsthilfe" auszubauen und durch grenzüberschreitende Kontaktaufnahme 1988 in die Provinz Drenthe, Niederlande mit der Gruppe um Ben Duppen, J.E.Musch, J.v.Es, J. Ottens und T. Dijkstra auszudehnen. Von dort kam die Einladung, mein bereits in großem Umfange aufgelaufenes Fundmaterial, in der dortigen "Archaeologischen Berichten" Heft-Serie Nr. 19 in 1989 zu publizieren.Leider wurde diese Zusage von der niederländischen Gruppe hinausgezögert, und erst 1990 erschien mein Aufsatz: "VOM INFORMATIONSTRÄGER STEIN ZUM BILDERKATALOG DER ALTSTEINZEIT" in Heft Nr. 20 der genannten Serie, aber noch rechtzeitig genug für eine Anerkennung vom einzigen noch lebenden Experten, Prof. Dr. Walter Matthes, Hamburg. Seine Würdigung meiner Arbeit öffnete dann auch den Zugang zur internationalen Forschung, wie U.S.A und Russland. Transl: This refusal by experts or archaeological assistance resulted in own activities and contacts to the above named persons, all the way to the Netherlands. Here help in dating the site was promised and a possibility to publish. 1990 my short essay FROM THE INFORMATION-RECORDER "STONE" TO A "PICTURE BOOK" OF THE OLD STONE - AGE, got printed in ARCHEOLOGISCHE BERICHTEN Nr. 20, however delayed, but still in time to gain recognition by the only living expert on the subject matter Prof. Dr. WALTER MATTHES; Hamburg. Experts from U.S.A and Russia have since visited and inspected some of my discovered material from the original site Groß-Pampau, giving their positive evaluation.
Welchen "Kennern" wären schon solche Splitter auffällig gewesen? Und wer hätte sich für Klingen und Spitzen aus kristallinem Material interessiert? Klingen aus diesem Material waren nicht mal den herbeigezogenen "Gutachtern" Grund genug, eine Untersuchung einzuleiten. Man kannte eben nur Feuerstein-Klingen, so konnte eine Anerkennung kaum erwartet werden, auch nicht für die auf FotoNr, 64 vorgestellten Funde, die um das Beil herum verstreut lagen. Nur wer die Formen deuten konnte, oder sie aus den typologischen Feuerstein- Beständen der paläolithischen Inventare kennt, wäre dafür zu interessieren gewesen,dennoch wurden diese Funde eher angezweifelt und niemand wollte sich damit beschäftigen. Von einem Kenner wurde mir dann geraten, diese Granitteile besser wegzuwerfen. So landeten die Mikrolithen auf der "Müllhalde", bis auf wenige Ausnahmestücke.
Einäugiger "Maskenstein" auf versteinertem Holz ( Sekundärfundstelle) EXCURS ENDE---------------------------------------------------------------------------------------- Weiter mit Beilen und Keilen vom Fundort Groß-Pampau, Norddeutschland
Ob hier eine Beilform gemeint ist, bleibt offen aber angesichts des nächsten Fundobjektes könnte auch eine "Figürlichkeit" aus solchen Stücken gefertigt werden.
Ein überdimensionierter "Chopper" ,der für eine Handführung viel zu schwer ist und damit hier im Inventar eine figürliche Interpretation erhält wie:" Darstellung einer Eischlüpfung"
Als fossiler Fährtenstein erfaßt, bringt dieser Stein auch eine Formgebung zum Ausdruck, der sich im nächsten Kapitel V mit anderen identischen Formen vergleichen läßt. Die Fährte läßt sich mit denen von geschlüpften Schildkröten vergleichen, die ihren Weg aus dem Sandstrand ins Wasser suchen. Die Rückeite dieses Steines "bestätigte " mir diese Interpretation Foto 76a. Hier ist links unten eine "Hand mit ausgestrektem Zeigefinger" zu erkennen, der auf die Spitze einer ovalen Eiform hindeuted, deren Idealform durch einen kleinen Kopf bereits durchbrochen ist, wobei der Rand einer Sandmulde noch erkennbar eingraviert zusätzlich zu erkennen ist. Ein möglicher "Datierungsstein" für diese Sandgrube in Groß-Pampau mit ihren vielen Artefakten? Vergleiche auch dazu nun nochmals den überdimensionierten "Chopper" von Foto 75. Fortsetzung folgt KAPITEL III «zurück vor» KAPITEL V |